96 Architektur. sichern wollte. Der Pfeiler erscheint bei allen (liesen Aeude- rungen kaum mehr als eine feste einige Gestalt, sondern nur als ä W Wwwällgldrlllfygl); p (Hi, LEÜN-Jklrfi? B lä {ggilä _ 'ale zu Meaux. Kathedr Ouen in Rouen. ein loses Aggregat einzelner röhrenartiger Rundstäbe, die, aus dem Sockel selbstständig aufsteigend, sich zu Bögen oder Ge- wölbrippeil aufschwingen und wiederum auf entgegengesetzter Seite sich in gleicher YVeise senken. Grössere Schwierigkeiten verursachten die T rif o rien, deren bedeutsame, kräftige Horizontale wie eine Protestation gegen den umsichgreifenden Verticalismus erschien. Schon in der vorigen Epoche hatte man an ihnen eine Wichtige Aenderung vorgenommen, indem man ihre Aussenwände durchbrach und zu Fenstern benutzte ü), wodurch sie, fast wie zu den Oberliehtern gehörig, gleichsam wie die Basis und der Anfang derselben er- schienen. Allein theils liess sich dies doch nur an grösseren Bauten durchführen, theils erreichte es seinen Zweck sehr un- vollkommen, so lange die Oeffnungen des Laufganges nach dem Schiffe durch eine Reihe von selbstständigen Arcaden gebildet Wurden, welche sich, unbekümmert um die Bildung der Ober- lichter und in sich abschliessend, durch das Gebäude fortsetzten. Man vervollständigte daher jenen Gedanken ihrer Verbindung von Beauvais zeigt Triforienbildung. Bd. V, S. 131. Die Kath. zu Breda das neuere System der dieses ältere , die