Die Zeit Ludwigs 737 f! 1 w gjv fJj 1 ,T( , Kalif, X Nsi "X {E5 Ü ff 1 ß VWU5'mMÜg W14, w Iw K; Ä] NPÄQXÄÄM J x xxx. wx w, Krcuzschilf zu Chartres. stischen schon vollständig ausge- glichen, die herben und spröden Züge des älteren Styls völlig ver- schwunden, alles mit Feinheit, Sicherheit und Geschmack behan- delt. Die Apostel im Innern der Kapelle sind sehr lebendig cha- rakterisirt, ihre Gewandbehand- lung ist musterhaft, frei, mannig- faltig und doch einfach; die kleinen Engel, welche in den Bogenwin- keln zwischen reichem Blattwerk knien, sind zugleich anmuthig und in dem vollen breiten Wurf ihrer Gewänder nicht ohne kirchliche Würde. Noch schöner und vol- lendeter sind indessen die Sculp- turen an den Vorhallen der Kreuz- schilfe der Kathedrale von Chartres und an den Portalen der Kathe- drale von Rheims, die beide zwar bald nach der Mitte des Jahr- hunderts in Angriff genommen wurden, aber ihren plastischen Schmuck wohl erst gegen das Ende desselben erhielten. Hier ist in der That eine Reinheit des Styls, eine Verbindung Von Naivetät und Frische der Auffassung mit durchbildetem Sehönheitsgefühl, wie sie nur besonders begünstigten Epochen gegönnt ist. Die Fruchtbarkeit dieser Epoche und das Bedürfniss plastischen Schmuckes war so gross, dass er fast an keiner ihrer Kirchen ganz fehlt. Selbst die Pfarrkirchen kleinerer V. 47