Klosterkirche Zll Altenberg. 545 durch einen Kranz von sieben Kapellen geschlossen. Das Langhaus ist dagegen dem Herkommen gemäss (lreischiffig. Die Details sind zwar minder reich als in der Kathedrale, aber dennoch sehr elegant und völlig im Geiste des neuen Styles. Statt der Pfeiler sind hier, wie in anderen gothi- Sehen Cistercieilserkirchen, namentlich wie in Villers und Longpoilt, einfache Säulen angewendet, Welche auf kelch- förmigen, mit einfachen Blättern belegten Kapitälen die Gewölbdienste tragen. Die Gewölbgurten haben die aus- gebildete gothisehe Profilirung, die meist viertheiligen, aber am Chorschlusse auch hier zweitheiligen Fenster wohl- gebildetes, zum Theil selbst reiches Maasswerk, unter ihnen ist ähnlich wie in Köln eine den Pfosten derselben entsprechende, viereckig eingerahmte Gallerie angebracht. Die Strebepfeiler und Strebebögerl sind zwar schlicht, aber dennoch giebt auch das Aeussere durch die Verhältniss- mässig bedeutende Höhe seines schlanken Oberschitfes den Eindruck des Leichten und Kühnen, während das Innere von vollendeter Eleganz und Anmuth ist. Uebrigens ist nur der Chor und ein Theil des Kreuzschilfes unmittelbar nach der Gründung ausgefüln-t, Während das Langhairs in den Details spätere Formen zeigt, und die Weihe erst im Jahre 1379 erfolgte. Auch die kolossalen acht- und sechs- theiligexl Fenster der Westseite und der Kreuzfagaden wer- den erst dem vierzehnten Jahrhundert angehören, obgleich ihr reiches Maasswerk noch durchaus regelmässige, geo- metrische Bildung hat. unter dem Einfluss sind, können wir Zu den Arbeiten, Welche hütte des Domös entstanden der Bau- ferner in Köln selbst den Albertus magnus im Jahre 1262 begonnenen und dem zugeschriebenen "Ü, im Anfange dieses Die älteste Nachricht über diese Bauthätigkeit des 35 gelehrten