604 Sculptur des XV. Jahrhunderts. Roselllno. aden Ketten Petri) in der Sacristei von S. Pietro in Vincoli zu Rom plastisch unbedeutend, decorativ artig. Ein Relief der Kreuzigung in bden Uffizien (I. Zimmer der Bronzen) erinnert in den schwungvoll manierirten Formen an die paduanisclae Schule. Eines der Reliefs cülll Taufbrunnen von S. Giovanni in Siena (Gastmahl des Herodes) von Pietro Pollajuolo möchte an Reinheit des Styles alle Arbei- ten seines Bruders übertreffen. Mehr von Robbia als von Donatello inspirirt erscheint Antonio Roselline (geb. 1427), der ausserdem in der Delicatesse der Mar- morbehandlung dem Mine da. Fiesole (s. unten) verwandt erscheint. Das Wenige, was von ihm vorhanden ist, verriith einen gcmiithlichen Florentiner, etwa von derjenigen Sinnesweise, Welche unter den Ma- lern dem Lorenzo di. Crcdi eigen ist; die Madonna bildet er schön mütterlieh, florentinischvhäuslich. Sein Hauptwerk, die von ihm er- dbaute Grabeapellc des Oardinals von Portugal (T 1459) in S. Miniato (links) enthält dessen prächtiges Monument. Hier tritt das Decorative merkwürdig neben dem Plastischen zurück; über dem Sarcophag mit der sehr edeln Statue des Todten und zwei das Bahrhieh um sich ziehenden Putten knieen auf einem Sims zwei schöne hiitende Engel; drüber von zwei in Relief gebildeten schwebenden Engeln getragen das Rundrelief der Madonna; der Vorhang ist bloss als Einfassung e der ganzen Nische behandelt. Ganz ähnlich ist das Grabmal der Maria. düäragona in der Kirche Monte Oliveto zu Neapel angeordnet. (Cap. Pieeolomini, links vom Islauptportal; cbendaselbst das durchaus ma- lerisch behandelte Altarrelief mit Christi Geburt und einem Engelreigen, welches zwischen Antonio und Donatello streitig ist.) Von ähnlichen f Grabmälerxi stammen ohne Zweifel zwei herrliche Madonnenreliefs in den Ufiizien (Gang der tosc. Sculpt, in dessen weiterer Fortsetzung man wenigstens Eine trefflich naturalistisehe Büste Ais findet, die des Matteo Palmieri 1463.) Ebenda ein kleiner laufender Johannes, in Donatelloüs Art bis auf das holde Köpfchen 1). i) Am ehestvn bei Rose! i licfs der Flucht nach zu Parma. lino zu nlnnvn, Ägyptvn und d nur viel mani ßr Anbetung de virLcr: die Könige, in beit der en Re- Galerie