257 sehen Tanzjilbels I), der aber als himmlischer Taktschläger im Sternbild des Schützen erscheinen soll 2), glgichwig Pan selbst in das Sternbild des Steinhocks versetzt ist 3). Ein Denkmal dessen ist ein Karneol im K. Museum zu Berlin 4), auf welchem der Schütze als Knahir im Tanz- schritt dargestellt ist. Abgesehn aber von diesen Mythen, wie vielfacher Beifall auch der Lehre im Alterthum zu Thei] geworden, da sie nicht weniger der wissenschaftlichen Forschung, als dem poetischen Gefühl Nahrung gab; sie hat auch einen grossen Gegner gefunden, den Aristoteles 5), der die pythagoreische Annahme künstlich und auserlesen, aber unwahr nennt. Er giebt zu, dass, wenn der herrschen- den Meinung zufolge die Himmelskörper in der durch das All verbreiteten Luft oder im Feuer (Aether) sich be- Wegten, ein gewaltiger Ton entstehen müsse; er leugnet aber die Voraussetzung, da nach seiner Lehre nicht die Sterne sich bewegen, sondern die Sphären, in welchen die Sterne befestigt sind. Also geben die letztern auch keinen Ton: denn, sagt er, was selbst sich bewegt, giebt Wie er auf einem Achat-Oilyx erscheint in der K. Sammlung zu Berlin Kl. III. n. 612. s. Tölken Erkl. Verzeichniss S. 154. vergl. S. XXI. Von demselben Verf. ist in der Archäologischen Gesellschaft zu Berlin am 9. Dec. 1844 eine Abhandlung ge- lesen "über die auf Kunstwerken naehwlveisliche Personilicatioil des Taktes, welche er in Satyr- und Eroshildern, die das Krupe- zion schlagen, erkennt und welche demnach der Kunstmythologie einen bacchischen Dämon Krotos, Sohn des Pan und Gespielen der Musen, hinzufügt"; s. Gerhards Archüol. Zeitung 1844. N0. 24. S. 400. Die Abhandlung ist nicht im Druck erschienen. 2) Vergl. Grenzer a. a. O. S. 71. 3) Eratos-then. Catasterism. c. 27. 4) Kl. III. n. 1439. Tölken a. a. O. S. 244. b) Aristotel. De coelo Lih. Il. c. 9. p. 290 sq. ed.Aead. Boruss. wer, Myil Symh