225 thek zu Leyden, welche denn 11. Jahrhundert die Brusthilder dieser fünf Planeten 1): angehört, Jupiter Venus Saturn Mercur Mars ; und zwar ist Saturn mit der Harpe versehen, Jupiter mit dßm Scepter, Mars mit Helm und Speer, Venus mit einer Pfauenfeder und Mercur mit Petasus und Caduceus; jeder hat überdies einen Stern über dem Haupt und den Nimbus 11m dasselbe. Von besonderem Interesse ist ein Planetarium in derselben Handschrift 2). Es ist nach dem ägyptischen SYStem entworfen, jedem Himmelskörper ist Seine Um- laufszeit und die Lage seiner Bahn beigeschrieben: in der Mitte ist die Erde, zunächst von dem Monde um- kreiset; darauf folgt die Sonne, und um diese bewegen Sich zunächst Mercur, dann Venus; in weitern Kreisen laufen wieder um die Erde als Mittelpunkt Mars, Jupiter und Saturn. Zuletzt folgt der Thierkreis mit den 12 Zeichen, Zwischen denen in Runden die Beschäftigungen der Monate dargestellt sind. Die Planeten erscheinen sämmt- lißh in ganzer Figur mit ihren mythologischen Attributen: die Erde sitzend, mit nacktem Oberleib, in grünem Ge- I) C06. Vossian. lat. '79. (ehemals Cod. Susianus, aus der Bibl. des Jac. Susins Herrn von Grysenoordt, s. Bethmann in Pertz Archiv Bd. VIII. S. 576.), abgeb. bei. H. Grotius Synzagm. Arateor. 1600. 40. Arat. Phaenom. p. 81. s. dazu Not. p. 71. vergl. p. 30. Und darnach bei van StaverenAuct. mythogr. lat. p. 544. s. das. Praef. Bl. 1- 4 vers. 2) Äbgeb. bei Gretius l. c. zu Anfang der Arat. Phaenom. s. dazu Not. p. 71. Auch die berner Handschrift des Aratus aus dem 10. Jahrh. (n. 88. in fol.), aber bei dein Fragment eines christlichen Dichters, enthält einpHimmelssphäre, deren Mitte doch 'ht die Erde sondeiääder Bär einnimmt s. JG mc , , Sinner an dem oben (S. 142. Anm. IQJ-angef. O. PiPFF. Myihol. u. Symbnl. d. Chl". Kunst. I. 2. 15