89 aber darunter begriffen I); oder, da ja auch das Wasser genannt wird, e- es fehle auch die Luft nicht, die ent- weder zum Himmel oder zur Erde zu rechnen sei z). Man folgerte also: Gott habe am Anfang die vier Elemente geschalfen S). Und diese Lehre ist dann auch, doch so, dass der Himmel von den übrigen Elementen als ein fünftes unterschieden wird, in das dogmatische System der mittelalterlichen Theologie übergegangen 4). Sie erhält aber auch Bedeutung für den andern Grenzpunkt des Weltlaufs, die Auferstehung, indem man I) Basil. In Hexaem. Hom. II. c. 3. p. 20. cf. c. 2. p. 19. 2 Paris. 2) Augustin. De Genes. ad litt. Lib. III. c. 2. S. 4 sqq. T. P. 1. p. 111. B) Eine bemerkenswerthe Stelle ist bei Paulin. Nol. Poema (v. J. 395) v. 170. 176. 0d. Bluratori p. 710.: eal. III. uIt. Distribuitque locis max-o, terras, aern, caelum; Sie elementa suis decoravit singula formis, "indem er für die Erde den Menschen, für den Himmel die Sterne, für die Luft die Vögel, für das Wasser die Fische schuf". Ueber diese Stelle, insbesondere dass der Himmel als eins der vier Elemente eingeführt wird, s. eine bes. Abhandlung von Murateri Ad. Paulin. Peem. Diss.XX. l. c. p. 855-860. Joh. Damasc. De fid. orthod. ll, 5. T. l. p. 160. erklärt mit Beziehung auf Ps. 146, 6: Gott habe gemacht theils aus Nichts (nicht aus einer zuvor vorhandenen Materie) Himmel ferner Erde, Luft, Feuer, Wasser; theils aus diesem von ihm Geschallienen die Creaturen. Von dem Himmel aber sagt er c. 6. p. 160. e: nach Einigen bestehe er aus den vier Elemen- ten, andere neunten ihn einen fünften Körper; und p. 162. d: das Wesen des Himmels sei unbekannt. Thom. Aq. Summ. theol. P. I. qu. 66. art. 1. respons. ad 2. T. XX. ed. Ven. p. 369. erläutert, warum in der Schöpfungsgeschichte nur von Erde und Wasser, nicht auch von Luft und Feuer die Rede sei; und erklärt art. 2. p. 370 sq. nach Aristoteles das Wesen des Himmels für verschieden von dem der vier Elenlente.