258 DÄN] {MARK Oclober Mann ist in Dänemark, dem Lande der verschämteii Prüderie, einer der wenigen, der zuweilen Nacktes zu malen wagt. Man erinnert sich seines Bildes xDiC Modelle wartem und besonders seiner sGe- burt der Evaa, jener beiden nackten Menschen im duftigen Waldes- schatten: dieses Adam, der die Glieder dehncnd aus dumpfem Schlaf erwachte, und dieser Eva, die in blendender Schönheit dastehend mit halb sinnlichem, halb verächtlichem Blick auf ihn herabsah. Vor- läufig scheint Paulsen mit seinem ßKzlilla culmiiiirt zu haben, jener ausdrucksvollen Figur, die sich unter dem Auge Gottes vor Schmerzen wand einer der hervorragendsten Leistungen der jungen Dänen. Man lernt in Kopenhagen diese am besten kennen auf der so- genannten vfreien Ausstellungk, einer Rivalin des ofiiciellen Salons bei Charlottenborg. Diese Künstlcrvcreinigting wurde 1891 von einigen der jüngsten gegründet, zu denen ausser Zahrtmann, Philipsen, Engelsted, Viggo Pedersen und Paulsen auch die Gebrüder Ioaclzizn und Niels Skovgnarzi sich gesellten, Söhne des ziusgezcichneten Land-