446 Rom Kunst anzuknüpfen und diese Musterschöpfungen nach Möglichkeit zu reproduciren, begann man während der Regierung der Antonine nach den Werken der letztvergangenen Zeit sich zu richten und ging, je nie- driger man sich das Ziel steckte und je weiter man sich von den Origi- nalen und dem Urquell entfernte, einem um so rascheren Kunstverfall entgegen. Die ideale Kunst erscheint daher in zunehmender Schablonenhaf- tigkeit, Flüchtigkeit, kraftloser Inhaltslosigkeit und VerHachung, be- s g V, m v .451 Y 1h xY m Y Hi, Y ß Y m! m Y JiEEÄ-äj-AääI-ßgä N wie a x" 515 1,1 DX uaski 135,-" rziifä- Q PYYF Qäwcwx Ü: ß"- w- K, v, i"; 1.1.1 . . xx- öfß" 4 IIK xl, II, "x Xhhöxlul :c " 1' u; ß x JA I m ' W ß 3 , ß ä_44 K- ä w "ä ' w, 4m g es 1- x (maß, f 44 mß W211i 2! wä7 Y? 1m s 1 X i 4 I, Ü 1 2 1' Y"4Yn_ dztw" wir! y N Awg "9 K xx 1 ; .0 01x: ijY-Yßßß Ä 71'111? ymßw W"II""YI 1A nWY" x " 4" müf? Ä " W .4 EQW" " MAX "ÄYYYYÄ 1' A," 7„ 1, 41 J SQYYWGIYÖYY x J. 5" VY fffüääiixlwffgvu IQ KWÄN u "I'll; x ÄYYYYKK I 117i) w w! Y 1'" W sähe"; wvÄaÄÜYÜIMIHI NIIIWYYYYKNB M "YWQEä-YYWYIA .m. Vxw NR K" Jg; V 14.! Apßu. 11' m II"'I"YZMIÜI' Fig- 246- Piedestalreliefder Ehrensäule des Antoninus Pius. wahrt indess noch manches Gute gerade dadurch, dass die Vorbilder, wenn auch bei dem üblich werdenden Copiren nach Copien nur mittel- bar, auf die beste Zeit zurückgehen. Mehr Selbständigkeit musste na- turgemäss das Porträt bewahren; aber auch dieses würde, selbst wenn die alternde Kunst sonst noch frische Kraft genug besessen hätte, den massenhaften Anforderungen erlegen sein. Man denke nur an den ra- schen Wechsel der Imperatoren nach den Antoninen, welcher natür- lich ebenso häufig Veränderung der Kaiserstatuen in allen Städten des