I I1 h Seite. Achtes Kapitel. Umriss der Geschichte des Französischen Geistes von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum Regierungsantritt Ludwig's XIV. Wichtigkeit der Frage, ob der Historiker zuerst die normale oder die abnorme Verfassung der Gesellschaft studiren solle . l Grössere Macht der Kirche in Frankreich, als in England 3 Daher war in Frankreich während des I6. Jahrhunderts Alles theologischer als Und darum Duldung in Frankreich unmöglich 8 Aber am Ende des I6. Jahrhunderts zeigte sich der Skeptieismus in Frank- reich, und mit ihm begann die Duldung, wie das Edict von Nantes beweist 10 Der erste Skeptiker war nicht Rabelais, sondern Montaigne 13 Fortsetzung der Bewegung durch Charron I6 Heinrich IV. ermuthigt die Protestanten 20 Sie werden selbst durch die Königin Regentin während der Minderjährigkeit Ludwigs X111. geduldet '21 Die merkwürdigsten Schritte für Duldung thut jedoch Richelieu; er demüthigt die Kirche auf's wirksamste 25 Sein weltliches Regierungssystem im Gegensatz zu dem alten geistlichen 27 Seine liberale Behandlung der Protestanten 37 Sie werden von ihren weltlichen Führern verlassen; die Zügel der Partei fallen in die Hände des Klerus 40 Dadurch werden die Französischen Protestanten intoleranter als die Katholiken, deren Führer Staatsmänner waren . . 43 Die Engherzigkeit der Französischen Protestanten .a 48 Sie erregen einen Bürgerkrieg, ders mehr ein Kampf der Stände, als ein Reli- gionskricgwar 64 Richelieu wirft den Aufruhr nieder, verfolgt aber immer noch nicht die Pro- testanten testanten Diese liberale Politik der Regierung bildete nur einen Theil einer weit Mlsge- dehnteren Bewegung Ein Beispiel derselben die Philosophie Descarteä x, Analogie zwischen Descartes und Richelieu . , _ 68 82