gothische Der Styl. 107 anlagen, die ausgesprochen senkrechte Entwickelung des ganzen Aufbaues macht sich auch in der Detailgliederung geltend, so dass in keinem Style das Detail derart ausgesprochen construc- hg" 83' tiven Charakter hat, und so X durchaus geometrisch gedacht ist wie im gothischen. Während x x in der griechischen und römi- X schen Antike, namentlich aber x X in den Werken der hiervon s X. K x abgeleiteten Renaissance der Einfluss des Bildhauers auf die K x Detailbehandlunv bestimmend xgxx xx wird, kommt hier überall die XK Technik des Steinmetzen zur vollen Geltung und macht die Durchbildung des ganzen Balb Gothisches Pfeilerprofil. Werkes hiervon abhängig. Wo das Ornament freier und selbständiger concipirt und durchgebildet ist, wie in den italienisch-gothischen Bauten, ist auch die Detail- Fig- Fig' w XQ Täx K! gliederung des Baues eine minder stereometrische und weniger auf speculative geometrische Constructionen zurückzuführende. Im Gegensatze zum romanischen Pfeiler ist der gothische ein Rundpfeiler. Er bleibt, wie in den ältesten französischen Kirchen,