Beitrag zur der Theori e F arben. gemischten 43 jeder Hälfte der grossen Periode ganz aus diesen), und solche, die einer Sinuslinie von doppeltex- Wellenlänmge mit eingcbogener endlich aus solchen, wo die eine Hälfle wie die Sinuslinie gehaut ist, während die andere eine schlangerxfürmige Einbiegung trügt, wie dies überall in der Mitte deljjexxigen grossen Perioden sicht- bar ist, die aus Componenten entstehen, bei dencn die Summe der einfachstcn Wellenlängenverhältxxisszahlen ungeralde Zahlen sind. Man sieht deutlich, dass aus den beiden letzten Ausbiegungen end- lich eine neue Welle von längerer Schwingungsdauer entstehen muss. Vergleiche ä. 5 und 6 des 5. Abschnittes. Aus den Krümmungen der Resultircndcn künnen die Längen- verhältnisse ihrer Componenten gelesen werden. Es verhalten sich nämlich die Längen der beiden Componenlen wie die Anzahl aller Scheifelpunkte der Besultirenden, zur Anzahl ihrer Hauptwvellen. In den Tafeln sind, um dics verstäntllicher zu machen, die Hauptwvellen mit a die untergeordueten Krümmmlngen mit b bezeichnet; man findet l, : la z S01) : S(a) 4- Grüssere periodische Ahschnitte innerhalb derselben Periode, wie sie beim Violett-Grün, Violett-Gelb, Indigo-Grün vorkommen sind im Texte durch Klammern, in der Zeichnung durch Sterne bezeichnet. DRITTER ABSCHNITF. Intcnsität. Fra u nho fer 08) hat Messungen angestellt übcr die Intensität der einzelnen Partien des Sonnenspectrums; er bediente sich dazn eines Fernrohres dessen halbes Gesichtsfeld durch einen Spiegel gedeckt war, der unter 450gegen dielnstrxlmentul-Axe geneigt stand und das Licht einer Lampe reflectirtc, welche näher oder weiter gerückt werden konnte; während durch die andere Hälffe des Gesichtsfeldcs derjenige Theil des Spectrums eintrat, dessen Inten- sität zu messen war. Es ist allerdings etwas Missliches um die Bestimmung der Lichtstärken verschiedener Fax-ben auf diesem Wege; Fraunho fer suchte dadurch ein Mass für die Gleichheit der Inten- sitäten im Spiegel und Prisma zu gcwinnen, dass er die Lampe so