Der Positivprozeß. Durch den Negativprozeß erhält man von dem auf- genommenen Gegenstande ein Bild, in welchem Licht und Schatten im umgekehrten Verhältnis zur Natur stehen. Durch den Positivprozeß erhält man ein rich- tiges, der Natur entsprechendes Bild. Er beruht darauf, -daß man auf das trockene Negativ Schicht auf Schicht ein mit Chlorsilber präpariertes Papier legt, welches die Eigenschaft besitzt, am Licht sich dunkel zu färben. Das Papier wird sich also unter den durchsichtigen Stel- len des Negativs dunkel färben, an den undurchsichtigen Stellen aber weiß bleiben. Damit man den Kopierprozeß, ohne das Bild zu verschieben, genau verfolgen kann, be- dient man sich eines. sogenannten Kopierrahmens. Die hauptsächlichsten Chlorsilberpapiere sind das Albuminpapier, Celloidinpapier, Aristopapier usw. Außer diesen direkt kopierenden Chlorsilberpapieren gibt es noch Bromsilberpapiere und Chlorsilberpapiere, soge- nannte Gaslichtpapiere, wie Velox-, Velofylla Lenta- papier u. a., ferner die Platinotypie, den Pigment- und Gummidruck u. a. Von den direkt kopierenden Chlorsilberpapieren sind bei den Amateuren fast nur das Celloidinpapier und das Aristopapier im Gebrauch. Die verschiedenen Papier- sorten zeigen geringe Unterschiede in der Behandlung; am besten richtet man sich in der speziellen Behandlung