theatralischen Darstellungen. ime. Opfer. Das 329 im Hintergrunde aber erscheint ein Schauspieler, welcher im Begriff ist, das für seine Rolle nothwendige Costiim mit Hülle eines Dieners anzu- legen; die dazu gehörige Maske ruht neben ihm. In eine ähnliche Vor- übung zum Satyrspiel versetzt uns ein grofses Vasenbild, in dessen Mitte wir Dionysos und Ariadne auf einer Kline ruhend erblicken. Eine zweite weibliche Figur, vielleicht die Muse, sitzt auf dem Ende des Ruhebettes, dem zur Seite die beiden Fig. 313 abgebildeten Schauspieler stehen, beide durch ihr Costüm, ersterer als Herakles, der andere als Seilenos kenntlich. Der dritte Schauspieler, in der reichgeschmückten Tracht eines unbekannten Fig 313" Heros, erscheint auf der anderen Seite 9A der Kline. Umgeben ist diese Gruppe w? von eilf Choreuten in ganz ähnlichein x ging" Costüm, wie die unter Fig.312 abge- JY. Iwllf f?" J" i ßiß bildeten Schauspieler; ferner erblicken im wir hier einen Kitharisten, einen Flöten- , 1.3„ spieler, sowie den Jugendlichen Chor i" Fig 3m Qgiäwllxkxiäli , iXVi Ware - e "42225 , w. in"? i tßi-fsf. esse: [i ß e" Q a Q n,- i i M'- lehrer. Eine Scene aus einer Komödie vergegenwärtigt uns Fig. 314. Herakles, in grotesker bäurischer Tracht, übergiebt hier die eingefangenen Kerkopen, welche er in zwei Marktkörben eingeschlossen hat, dem thro- nenden Herrscher, dessen augenscheinlich alfenähnliche Maske sehr gut zu den alfenartig gestalteten Unholden in den Käfigen pafst. 59, Agonen, Hymnen und Chorreigen dienten, wie bereits in den vorstehenden Abschnitten angedeutet worden ist, zur Verherrlichung der Feste der Götter; sie waren aber nur die Träger und Vermittler derjenigen Handlungen, durch welche der Mensch sich mit der Gottheit in unmittel- baren Verkehr setzte. Die Vereinigung des Menschen mit der Gottheit bildete das Gebet und das Opfer, deren Motive verschiedener Art sein konnten. Entweder galt es, die Gottheit für den glücklichen Ausgang menschlichen Beginnens gnädig und geneigt zu stimmen, z. B. für einen reichen Erntesegen, für einen glücklichen Ausgang der Jagd oder des Kampfes, für eine zahlreiche Nachkommenschaft u. s. w., oder den Zorn