18.115. Das Wohnl Palast des Odysseus auf Ith aka. latzhäuser. 79 ganzen Gebäudes a, neben welchem im Innern die Hütte des Hofhundes, des wackeren Argos, sich befand. Durch eine Thür in der Scheidewand c gelangte man in den inneren Hofraum B. Hier befand sich der Altar des Zeus Herkeios d, der von Homer oft erwähnt wird und dessen Grund- lagen ebenfalls aufgefunden worden sind; näher an dem Säulengange hat man eine Cisterne gefunden, der bei Homer aber keine Erwähnung ge- schieht. An die breitere Seite des Hofes schliefst sich das Doma, das Haus mit dem Männersaale CC an, während auf der östlichen längeren Seite sich ein schmaleres Gebäude D D hilnzieht, in welchem sich wahrscheinlich Zimmer für länger verweilende Gäste und Diener, sowie YVirthschaftsräume befunden haben. Aus der Halle e gelangt man durch eine Thür f in das Doma, zu welchem auch noch zwei seitliche Eingänge führten. Der eine derselben (g) stand mit einer nach dem Obergeschofs und namentlich zu dem Walfenzimmer des Odysseus führenden Treppe in Verbindung, von der die Ueberreste noch einige Spuren zeigen; der andere in der entgegengesetzten Ecke befindliche (h) führte in die Halle des Hofes und zugleich in die oben erwähnten Frauengemächer, welche den dritten Theil des Hauses bilden (EE) und deren weitere Eintheilung wir hier übergehen können. In dem Raume, welcher sich an die Frauengemächer einerseits und den Vorhof andererseits anschliefst, befindet sich aufser einer zweiten Cisterne der Tholos, den wir schon oben als einen wesentlichen Theil des home- risehen Hauses kennen gelernt haben und welcher auf dem Grundrifs mit F bezeichnet ist. Derselbe zeigt einen kreisförmigen Grundrifs, ohne dal's jedoch Näheres über die Art der Anlage selbst mitgetheilt wird. Ucber letztere werden wir indefs durch einige ähnliche Denkmäler unterrichtet, welche als Reste anderer Königspaläsli: auf unsere Zeit gekommen sind. Von diesen führen wir hier nur das sogenannte Schatzhaus des Atreus an, welches sich unter den schon oben besprochenen kyklopischen Ueberresten von Mykenae erhalten hat. Dieses Schatzhaus (Öqdavgög) des Atreus, das von Pausanias unter die- sem Namen angeführt wird und von neueren Forschern aufgefunden und zu wiederholten Malen beschrieben worden ist, besteht aus einem kreisrunden Gemache, welches in dem Ahhange eines Hügels angelegt ist (vergl. den Grundrifs Fig. 87 und den Durchschnitt Fig. 88), und zu welchem man dllrßll einen mit Mauern eingefafsten Vorraum (A) gelangt; die Thür (B) ist durch horizontale Steinschichten gebildet und mit einer gewaltigen Steinplatte überdeckt, über der man, ähnlich wie bei dem Löwenthore (VßPgl- Oben Fig. 64), eine dreieckige Oeffnung gelassen hat, um dieselbe