390 Vierter Abschnitt. erreichen läfst. Ein gutes Monogramm soll einfach, klar und originell sein; nicht zu kompliziert, sodafs es erst wie ein Rätsel ausgeraten werden mufs; es soll eine gute Verteilung zeigen und überhaupt schön sein. Wird das Monogramm farbig gebildet, so können die einzelnen Buchstaben wechselnde Farbe zeigen, wobei sie sich besser voneinander abheben. Die Beiziehung von Attributen und Rangzeichen kann sehr gelungen wirken. Künst- lerisches Gefühl und was man im Leben Geschmack heifst, müssen die Regel ersetzen, die sich allgemeinhin nicht geben läfst. Es ist nicht gerade leicht, ein schönes Monogramm zu entwerfen; man versuche es an der Hand guter Vorbilder, wie sie unter anderm gegeben sind bei M.Gerlach,DasGewerbemonogramm. Wien, Gerlach. 56 M. Wie die Schriftverzierung etwa in den Dienst der Dilettan- tenkünste gestellt werden kann, zeigen die gelungenen Vorbilder der Frau Alwine Schrödter, deren bereits weiter oben ge- dacht wurde (Porzellanmalerei). Aus der grofsen Zahl von Schriftensarnmlungen seien hier besonders empfohlen: Hrachowina, Initialen, Alphabete und Randleisten. Wien, Graeser. Petzendorfer, Schriftenatlas. Eine Sammlung der wichtigsten Schreib- und Druckschriften aus alter und neuer Zeit nebst Initialen, Monogrammen, Wappen, Landesfarben und heral- dischen Motiven für die praktischen Zwecke des Kunst- gewerbes. Stuttgart, Julius Hoffmann. x42 Tafeln 20 M. 4' . gäzgagi. Wiv i'll w, 1 w. Xv N1 ü 1.; X W (er Näiäi? y x li(n'v4 14 X w w! fi-Meßäff- F14 , l w - .699