336 Dritter Abschnitt. Sprüche. O Gott, behüt den XVein Vor Hagelstein Und trelf den, der die Mafs macht klein Und thut Wasser drein. Scheiden und meiden, das ist so der Lauf. Heda, Herr Wirt, schreibt die Zeche uns auf! Schenk ein Den Wein, Ohne Furcht und ohne Grauen Mufs der Christ, Wenn er ifst Auf die Schüssel schauen. Tag grauen Den holden! Wir wollen uns den Vergolden, Ja vergolden! Rot steht Schön O wäre der Rheinfall Statt Wasser ein Weinfall, Wie wäre das mein Fall! Im Grün und im Grase, Im blinkenden Glase, Auf Wangen und Lippen, Doch kaum auf der Nase. O Wein, 0 Wein, Ich kann dir nicht feind sein. O YVein, 0 Wein, Du freust nxich das Harze mein. O YVein, 0 YVein Allzcit bleib' ich der Deinä Sieh dich Wohl für; Schaum ist kein Bier. auch einer von denen, ist, wer ihn trinkt ohne Thränen. Sipplinger, Ein Held 53115 Poisson ? boisson est poison. Solang" das Deutsche Reich wird währen, Wird auch der Deutsche Bier begehrcuf Ü Qui bibit ex neigas, ex frischibus incipit ille! Bierrecht der Stadt Lippehne. (Zeuxclznerzj '56 Solang man nüchtern ist, Gefällt das Schlechte; Wie man getrunken hat, XVeifs man das Rechte. Staub, Rufs und Mehl Machen trocken die Kehl' Reiche mir Rebensaft, Schenke mir ein! Dursten ist grauenhaft Trinken ist fein. Ü Scharrende Vögel sollst du mit Eile, Schwimmende braten mit Weile. Stofs an und lafs es klingen! Wir wissenls doch, ein rechtes Herz Ist gar nicht umzubringen. Stofst an, ein dreifach Hoch Beim Gläserklang! Was gut und schön und lieb, Das lebe lang"! Schaumwein Traumwein. Such fcin's Plätzlein lieber Burgunderweixx ein Wunderwein. Tokayerwein ein Feuerwein. Rheinwein. mein Wein. Damit du Schoppen, später nicht ins Gedränge] kommst. ?