22 Erster Abschnitt. das Über und Material die Werkzeuge. aufgekommenen Patent-Reifsnägeln. (D. R. P. 14077.) Diese „Silberstahl-Reifsbrettnägel" sind aus einem Stück gefertigt, billig und preiswürdig. Die Schachtel, 12 Dutzend dieser Stifte samt Gabel zum Ausheben enthaltend, wird je nach der Gröfse der Nägel zu 1 bis 2 Mark verkauft. (Fig. 15.) S Fig- Patent-Reifsnägel. Reifsschienen. Die Reifsschienen, arn besten aus einem dünnen, schlichten Hartholz, werden in zahlreichen Gröfsen gefertigt. Es genügt auf alle Fälle, wenn die Gröfse so gewählt wird, dal's sie der Längenausdehnung des Reifsbrettes entspricht. Die Schiene mufs. vor allem gerade sein. Zum Abschneiden von Zeichnungen und dergleichen darf sie unbedingt nicht benützt werden, wenn sie gut bleiben soll. Wer derartigen Unfug jedoch nicht lassen mag, benütze wenigstens hierbei stets nur diejenige Kante, an welcher nicht gezeichnet zu werden pflegt. Pafst eine Reifsschiene nicht genau zu einer schon vorhan- denen Zeichnung, z. B. wenn die letztere anders als ursprünglich befestigt wurde, so hilft man dadurch nach, dal's man an der Innenseite des Querarms, welche dem Reifsbrett entlang gleitet,. kleine Kartonstückchen aufklebt oder einen Reifsnagel einsteckt. Für derartige Fälle und hauptsächlich, um schräglaufende Parallel- linien ziehen zu können, hat man wohl auch Reifsschienen mit doppelteiligem Haupt, wobei der eine Teil fest, der andere verstellbar ist. Zweckmäfsiger aber noch ist die in Figur I6 abgebildete Schiene, mit der man gleichzeitig die Winkel messen, d. h. Linien unter bestimmten Winkeln ziehen kann. Die Dreiecke. Zu der Reifsschiene gehört notwendigerweise ein Dreieck- Eins genügt aber auch vollständig. Die Dreiecke sind in den verschiedensten Gröfsen zu haben, und zwar voll und durch- schenklig, wobei im letztern Fall die Winkel an der Hypotenuse gewöhnlich 60 und 30" betragen, während sie bei gleichen Schen-