erinnern an uralte 'l'raditi0nen, so das Oberitalienische Motiv: Säulen, namentlich der Portale und Kanzeln auf Löwen zu stellen, offenbar liegt hier vorwiegend eine tendenziöse Symbolik zu Grunde, welche etwa sagt: die Kirche, äusser- lich repräsentiert durch die Säulen der Vorhalle und inner- lich am besten durch den Ort. wo das Wort Gottes verkündiget wird, die Kanzel, ruht auf den tll stärksten Grundlagen, welche hier 41 f symbolisch angedeutet Werden .1 U durch das stärkste Thier den g Löwen..(Fig. Dies ist aller- dings eine naive und primitive Symbolik, welche sich aber merk- 1 würdiger Weise viele Hundert i" Jahre vorher in fast derselben l Weise wiedergegeben findet und N zwar in den assyrischen Relief- " darstellungen, wo Säulen eben- I falls. auf geflügelten und um- 2131. geflügelten Lowen ruhend, ab- gebildet erscheinen Svergleiche Fug. 12). Dass ein Lusarnmen- Fig- 43- Pßml dßr Dwnkirvllß hang zwischen der romanischen zu Bozm. w, 2211i.g:Siissaäiiiarsgxdiziizß 1- 1 E ist zwar möglich, nachdem die altchristliche und mit dieser die romanische Kunst manche alttestamentarische Motive übernommen hat, aber nothwendig ist es nicht, indem Kunstperioden in ihren Anfängen gerne eine roh natura- listische und zugleich tendenziöse Symbolik annehmen und dann ist es leicht möglich, dass zwei Stilarten zu einem und