14 auch ihren Namen erhalteni"). In der Bewegbarkeit der Möbeln liegt auch der Hauptgegensatz im Vergleich zu dem unverrückbaren, auf festem Fundamente aufruhenden Monumente. Will ich demnach an einem Möbel eine Endigung so werde nach unten und 2. die ich das sehr wohl thun Beweglichkeit andeuten, können, wenn ich das Möbel Thierfüsse auf stelle. Nun haben aber die Füsse der Thiere in der Natur neben ihrer Beweglichkeit und Endigung nach unten noch eine andere Aufgabe zu erfüllen und diese ist das Tragen des Thier- körpers, auch dieser Umstand ündet im Geräthewesen ana- loge Anwendung, indem man z. B. Stuhlbeine einen Ober- theil und den darauf sitzenden Menschen tragen lässt, nur wird in diesem Falle nicht bloss der untere Theil des Fusses zur Verwendung kommen dürfen, sondern das ganze Thier- bein (Fig. 4), denn bloss dieses veranschaulicht das Tragen und Stützen eines Gegenstandes, zugleich wird aber auch der schaffende Künstler den Grad der Beweglichkeit leicht ausdrücken können, einmal indem er das Geräthe mehr oder weniger leicht äufbaut dann aber auch durch die Gattung und eigenthümliche Form der verwendeten Thier- beine, so werden sich z. B. Rehfüsse sehr wohl eignen, einen leichten Gegenstand zu stützen und eine grosse Beweglich- keitanzudeuten, während schwere Löwentatzen am besten dort Anwendung finden werden, wo ein geringerer Grad von Beweglichkeit symbolisiert werden soll. um b) Sollen Theile der Thiere dazu verwendet werden, im Geräthewesen oder der Architektur yewisse structive Vergleiche Semper: Der Stil pag. 386 und des Verfassers Bro- schüre; Ein Beitrag zur Charakteristik der Stilgesetze. Prag, H. Dominicus. 1882, pag. 15.