ildung, die ohne Frage einen fchwachen Punkt des ionifchen Styles bezeichnet md den Beweis liefert, daß diefc Bauweifc urfprünglich nur de11 ge- aannt hat. Der Architrav (vgl. Fig. 146), minder hoch als der dorifche, wird meiflens lurch drei, bisweilen durch zwei über einander etwas vertretende Theile ge- aildet, die manchmal durch feine Perlenfchnüre mit einander verknüpft werden. 11115 r mxxx j ß! ä fig- ifs des hen Ec ionifc ifchcn Eckkapitäls les ion An mehreren Denkmälern Kleinaiiens führt das Bellrehen, alle Bauformen tut's wirkfanuflze zu gliedern und zu beleben dahin, daß die Unterlläche des Nrehitravs (die Soffitte) in der Mitte eine mit einem Kyma eingefaßte Vertiefung :rhält, welche durch rofettenartiges Blattwerla plaflifch gefchmücikt wird. Ein nit einer krönenden, leicht gehöhltcn Platte be- lecktes Kymation, das durch Blattnuufler plaflifclm :harakteril"irt und durch eine Perlenfchnur mit dcrn H, wir Xrchitrav verknüpft ift, grenzt letzteren vom Friefe 1. p yi-Ql 1b. Diefer kennt die dorifche Triglyphen-Ein- iheiluilg nicht, bietet vielmehr in elurcbuntis unge- gliederter Fläche für Sculpturfchixulck einen ent- ä - g x n prechcndcn Hintergrund. Nach oben fchllcßt auch ä Ö zr (Fig. 147) mit einem durch die Perlenfchnur ange- ' Ionmm Archimv und ulüpfteii kräftigen Gliede von gefchwungencnl Profil Fries. Jnd entfprechentlcm Blattornameilt. Das Gelims lvergl. Fig. 14.7) beileht hauptfächliclm aus einer vertretenden Hängeplatte, die nicht fo hoch iil wie die des dorifchen Styls, und deren UnTeFÜäChC auCh niCht .vie_ dort abwärts geneigt und mit Mutulen und Tropfen befetlt iil. Statt dißfer indet {ich manchmal, um die Platte zu erleichtern, eine Reihe von Zahn- Fchnitten hinzu, d. h. von viereckigen, in kurzen Zwifchenräunmeix neben ein- IHLlCF aereihten Ausfchnitten der Hänaenlatte (fiig- 147) Die attifche Bauweilic