der Lage waren, in einer Kunst ihr Glück zu machen, die viel lucrativer war als die Malerei; was denn auch berühmte Maler der Zeit wie Gillot, die Coypel's, Boucher und Grenze bald begriffen hatten, und für Bücher ordentliche kleine Genrebilder lieferten, die von einer Menge geschickter Stecher fein und sauber in Kupfer gestochen und für Bücher verwendet wurden. Unter den Zeichnern War zu- nächst Hubert Gravelot aus Paris (1699-1773) für Illustrationen in allen Stylarten ein bedeutendes und überaus fruchtbares Talent. Er hatte Unterricht bei den Malern Restout und Boucher genossen, machte sich bekannt durch Zeichnungen für Bijou- terie- und Goldschmied-Sachen und gelangte durch seine Compositionen zu den bedeutendsten Dichter- werken, wie Voltaire, Racine, Marmontel u. a. zu einem geachteten Namen. In seinen Zeichnungen findet man bis in die kleinsten Details die Sitten und die Physionomien des 18. Jahrhunderts, treue Beob- achtung der Natur und des menschlichen Herzens, und Alles in einem graziösen, französischen Ge- schmack dargestellt, und von Meistern wie Lorenz Cars, Phil. le Bas, Claude Duiios, Choifard, Augustin de St. Aubin in Kupfer gestochen. Neben Gra- velot, Cochin und Boucher sind zwei andere Zeichner zu nennen Eisen und Moreau le jeune, die mehrere Kupferstecher, wie le Mire, Prevost, A. j. Duclos, Marillier, die ihre Mitschüler im Atelier von le Bas gewesen waren, verleiteten, den Grabstichel mit dem Zeichenstifte zu vertauschen. Von C1 emens Peter Marillier (geb. um 1744 in Paris), der mit Moreau rivalisirte, sind die 300 Zeichnungen zu er- wähnen, die er zu der von de Sacy übersetzten 13th