Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber Huminsubstanzen, ihre Entstehung und ihre Eigenschaften: I. Ueber die Bildung von Huminsubstanzen in Pflanzen; II. Verhalten der Cellulose und des Holzgummi; III. Ueber die Zusammensetzung und Eigenschaften der Huminstoffe
Person:
Hoppe-Seyler, Felix
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit8732/44/
I 
109 
4 
Von der ersten Portion gab: 
0,4664 gr. bei 117° trocknes Bariumsalz 0,1649 gr. BaS04 oder 
20,790/0 Ba. 
Von der zweiten Portion gab: 
0,5409 gr. bei 117° getrocknetes Salz 0,1714 gr. BaSÖ4 oder 20,92oja Ba. 
Von der dritten Portion gab: 
0,5059 gr. bei 111° trocknes Salz 0,1879 gr. BaSQ4 oder 21,846|q Ba 
und 
0,5118 gr. Salz bei 113° trocken gab 0,1604-gr. Ba$04 öder 21,74o|0 Ba. 
XXXIV. Von der ersten Portion gab mit chromsäurem Blei im Schiffchen 
verbrannt 0,2350 gr. aschefrei berechnete Substanz 0,4213 gr. 
C02, 0,0713 gr. H*0 und 0,0842 gr. BäSOi. 
Hiernach enthielt dies Salz in 100 Gewichtstheilen : 
1 
H 
Ba 
Gefunden: 
48.89 
3,37 
21,02 
Berechnet : Berechnet : 
C26 H22 Oi 1 Ba C27 H22O11 Ba 
48,22 49,17 
3,40 3,34 
v 21,17 20,79 
Die freie Sciure müsste hiernach die Zusanimentzung 
haben : 
C 26 60,93 o'o 
H 24 4,69 » 
0 11 — » 
Die gefundenen Werthe für die freie Säure sprechen 
dafür, dass sie als Anhydrid anzusehen ist: 
Berechnet: Mittel gefunden: 
G -6 63,15o'© ’ 63,31 »jo , 
H 22 4,44 > 4,35 > 
0 10 - » 
Es wurden 51 gr. dieser Huminsäure in Portionen von 
C—7 gr. mit dem 5fachen Gewicht Aetzkali geschmolzen....und 
dabei bis 245° erhitzt, die Schmelze in-oben geschilderter 
^ eise behandelt gab neben relativ reichjifchor Oxalsäure 
0,lj)97 gr. schon ziemlich gereinigte Protocatechusäurej deren 
Bariumsalz 31,30°/0 Ba ergab, während die Rechnung' für 
(C.II504)2Ba 30,92°/0 Ba fordert (0,0934 gr. Salz bei 120° 
trocken gab 0,0498 gr. Ba SO,). Als die dargestellten 41,34 gr. 
Hymatomelansäure nochmals mit Aetzkali geschmolzen wurden, 
bildete sich von Neuem Protocatechusâurç 0,1034 gr. Aus
        

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