Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber das Chlorophyll der Pflanzen, Zweite Abhandlung
Person:
Hoppe-Seyler, Felix
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit8707/5/
197 
Die Verbrennung der Kolde war in allen Analysen eine 
vollständig^. 
Die erhaltenen analytischen Wort he führen zu der Zu¬ 
sammensetzung : • •• 
r 
, • • 
(C20II33 03)2 Ba 
1 
berechnet 
I. 
gefunden 
II. 
III. 
c «1,62 
61,11 
01,30 
02,17 
H 8,47 
8,41 
8,50 
8,58 
Ba 17,58 
17,31 
17,03 
17,25 
0 12,33 
Die formel (C21 IL 
5 03)2 Ba 
würde schon 
C 62,45, H 8,67 Ba 
10,08, O 11, { 
Wo 
Bereits ziemlich weit von den 
gefundenen Werlben entfernen. Es ist ausserdem wahr¬ 
scheinlich, dass eine geringe Verunreinigung mit etwas be- 
reds zersetzter Säure einen etwas zu hohen Kohlcnsloflgblialt 
und entsprechend zu niedrigen Bariumgehalt linden lièss. 
Ich habe für diese SäureC»o II34O3 den-Namen Dichro¬ 
matinsäure wegen ihrer höchst interessanten optischen-. 
Erscheinungen gewählt und zwar wegen ihres zweifarbigen 
Fluoresccnzlichtes. Sie ist ausgezeichnet in ihrer schön pur- 
purrothen, in äusserster Verdünnung noch rosenrothen, äthe¬ 
rischen Lösung durch sehr schöne Spectralerscheinungcn, wie 
ich ähnliche noch von keiner Substanz kenne. Die Unter« 
suchung ihrer Einwirkungen auf das Licht wurden von mir 
ausgeführt mit einem grösseren Spectroscope, dessen Collimator 
und Fernrohr nur senkrecht zur optischen Axe geschnittene 
Quarzhnsen enthielten, während als Prismen entweder zwei 
Juarzprismen oder ein grosses Flintglasprismä von Stein- 
he ‘ benutzt 'vurd™- Di« schönen Absorptionscrscheinungcn, 
welche die Lösungen der Dichromalinsäurc zeigen, sind aber 
auch mit jedem einfachen Spectroscope gut erkennbar. Die 
Messungen wurden durch beleuchtete Scala nach Kirch- 
hoffs Methode und nur mit Sonnenlicht ausgeführt, so dass 
,!e •Vel,luni=' ,lcr cinze,ncn Regionen des Spectrums durch 
die stärksten Frauenhofer’schen Linien auf die Scala über- 
1
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.