Bauhaus-Universität Weimar

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£)iefer ßttann, metd^er fid) toon ber Sftatur in fo îargttdjent 
üftaße mit inteßeftueßen ©aben toerfeÇen glaubte, tyat eö in 
Diergig $aljren entfiger Arbeit toermoctyt, ba£ gange SluSfeljen 
ber ^Biffenfc^aft umgugeftalten. (Sr mar fo fdjmadj unb Ui* 
benb, bag er nidjt einmal feine JJreunbe in feiner tänbüdjen 
4?äu£(icijfeit empfangen fonnte, meit, fo oft er ftc§ bagu gu 
gingen toerfucijte, (Svregung unb (Srmübung i^m ©dfjüttelfroft 
unb (Srbrecfyen toerurfacfyten. Unb bocfy tjat biefer ßftann mit 
(änbtidjen ©emotynïjeiten, melcfyer ßdj nur mit feinem ©arten 
antb feinen 33üc^ern befestigte, ber ÇïjttofopÇie neues ßeben 
dngeljaudjt, unb man fann fagen befrud&tenb auf ba£ gange 
Riffen unfereS ^atyrïjunbertg eingemirït. $n bem Ueinen 
^Dorfe Motrin, unter bem ©Ratten ber großen Söäurne, metdje 
Barmin’S §au$ umftel)en, mürbe fiegreidfj eine ßtiefenfc^Iacijt 
gejßant unb auSgefodjten. 23on bort finb neue S3a^neu aus* 
gegangen, neue £)origonte bem menfdjUcJjen ©ebanïen erftigoffen 
toorben. 
Unb $)armin mar jo gludftid), toor feinem £obe feilte 
$been triumjßßren unb ba$ ©ebäube ber Siffenfetyaft auf ben 
Don iïjm guerft gelegten ©runbmauern auffteigen gu feljen. 
„(Sine eigent^umtidje 2lrt toon ©djitffat44, fagt Karmin, 
^rfd^eint meinen ©eift baljin gu bringen, bag idj eine Angabe 
tober SBeljauptung guerft in einer Unrechten ober ungefd^idften 
#orm toorbringe. 3rrül)er bPc9te über weine ©äfce nad^* 
gubenfen, elje ici) fie nieberfdjrieb ; feit mehreren $aijren aber 
^abe ici) gefunben, bag e£ ,3eit erfpart, in gültiger ©d^rift, 
bie $äifte ber Sorte abfürgenb, gange ©eiten tooß fo fd^neß 
wie möglich ntebergufdjreiben unb bann mit Uebertegung gu 
forrigiren. $u biefer Seife gültig Ijingemorfene ©äfee finb 
Pugg beffer, als id) fie mit ruhiger Ueberfegung ptte 
fd^reiben tömten.44 
„$ftad)bem ict) nun fotoiel über meine 2lrt unb Seife gu 
^reiben gefprodjen ^abe, miß idfj nodj fyingufügen, bag idj
        

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