Bauhaus-Universität Weimar

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3d) toerbe bie Beobachtungen, bie ich im Stanbe mar, 
über biefen (Gegenftanb gu fanuneln, in möglicher Boßftän* 
bigfeit ^tcr georbnet anführen unb ber £ürze falber ben 
tarnen „(Gefefc ber ©rfd^öpfung" aßen jenen fontylicirten, 
oft mohl unooßfomnten befinirten formen geben, nach melden, 
mie mir fehen merben, bie ©mpfinblichfeit unb bie BemegungS* 
fähigfeit bei 3unahme brr ®rntübung abnehmen. 
(£tn ^oftbeamter erzählte mir, bag er ßflorgenS fehr mohl 
ZU unterfcheiben Vermöge, ob ein Brief ein falbes (Gramm 
mehr als fänf^e^n mtege; bag er bagegen HbenbS, menn er 
mübe fei, biefen Unterfd)ieb im ©emidjte nidfjt mehr mit 
Sicherheit mahrnehme. Unb ich konnte mit!) &on ber ©a!)r* 
heit feiner HuSfage überzeugen. 
©tr merben im ©eitern (Gelegenheit finben, anbere Bei* 
fpiele anzuführen, bie bemeifen, bag bie ©rmübung in ben 
meiften gäßeu bie (£m}>finblid)feit fd)mäd)t. SDtcfe SInbeutung 
mag für jefct genügen, bamit mir Derftel)en, bag, maS beim 
erften Slnblidf als eine Unooßfommenheit unfereS ÄörperS 
erfdheinen möchte, ftd) im (Gegenteil als eine feiner merfrnür* 
bigften Boßfommenheiten auSmeift. £)ag bie ßftübigfeit in 
fd)neßerem ßßage zunimmt, als bie (Gröge ber Arbeit, bie mir 
boflbringen, baS ^ütet unfern Körper oor bem Schaben, ben 
eine geringere Senfibilität bem Organismus zufügen mürbe. 
$)e(boeuf hat geäugert:*) „^aS (Gefefc ber @rfd)öpfung 
fdheint uns bem (^périment unzugänglich zu fein.“ Sicher 
ift, bag bie gormel für bie Beziehungen, in meldhen bie 
(grmübung zur Arbeit fteht, fid) hö
    

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