Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zur Psychologie des Schreibens: Mit besonderer Rücksicht auf individuelle Verschiedenheiten der Handschriften
Person:
Preyer, William T.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit7744/52/
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Übung des rechten Armes, dessen Hand die Feder zu halten 
gewohnt ist, nicht verwertet werden kann. Noch schwerer wird 
die Herstellung einer deutlichen Schrift bei. unbewegtem Griffel, 
wenn nur die rechte Hand oder nur die linke die Schreibfläche 
darunter bewegt. Doch kann ich auch unter diesen erschwerenden 
Umständen sogar mit geschlossenen Augen eine leserliche, wenn 
auch (ohne Übung) ataktische, Schrift hersteilen. Um so mehr ist 
das Resultat dieser Versuche zu beachten, als sie stets genug von 
meinen individuellen Bucbstabenformen liefern, um meine Hand¬ 
schrift daran erkennen zu lassen. Also mufs das doppelseitige 
Schreibcentrum das dafür allein Mafsgebende sein. Das willkür¬ 
liche Bewegen der Schreibfläche lui ter der feststehenden Griffel¬ 
spitze ist kein Schreiben im eigentlichen Sinne, und doch kommen, 
wie man sieht, 
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