Bauhaus-Universität Weimar

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3. Abschn. § XXVII. 2. Allgemeine Zeichen 
21'. Viermal erfolgt in kurzen Zwischenräumen krampfhaftes Athmen, und 
häufiger elektrischer Tetanus. 
25'. Die Stellung des Thieres ist nicht die normale, der Schwanz und ein Theil 
des Rückens ragen aus dem Wasser hervor (vergl. oben S. 102. 103). Der elektrische 
Tetanus hat aufgehört, doch erfolgen von Zeit zu Zeit einzelne Schläge; übrigens 
reagirt das Thier auf Berührung. 
26'. Das Thier athmet zweimal, bewegt sich unruhig; Schwanz und Rücken 
noch immer aus dem Wasser. 
30'. Einmaliges Athmen beobachtet. Immer noch häufige Schläge ohne Reiz. 
Auf Reize erfolgt Tetanus des Muskels im Froschwecker. Schwanz jetzt im Wasser. 
Kopf ganz gesenkt. 
32'. Schnappendes Athmen. 
35'. Einzelne Schläge. Bei künstlicher Veränderung seiner Stellung bewegt 
sich das Thier noch träge; Schwanz aus dem Wasser. Antwortet nicht mehr auf 
leise Reize. 
40'. Das Thier wälzt sich an fünfzehnmal krampfhaft um die Längsaxe: in 
den Pausen (das Wälzen wiederholt sich) bleibt es auf dem Rücken liegen. 
45'. Reagirt noch schwach, dann nicht mehr, schlägt auch nicht mehr von selber. 
48'. Reagirt nicht, aber noch schwache Körperbewegungen und normales Athmen. 
50'. Liegt ruhig, kein Reflex, kein Schlag mehr; aber normales Athmen. 
51'. Athmen. Der Fisch liegt ganz im Wasser. Andauernd völlige Reactions- 
losigkeit. 
10!l 0'. Athmen in Pausen von 1 Minute, dann von 2 Minuten. Das Thier 
verbleibt in unnatürlichen Stellungen, lässt sich aus dem Wasser heben. Aber bei 
starkem Klopfen des Kopfes mit einem Bleistift erfolgt plötzlich eine völlig zweck¬ 
mässige und kräftige Fluchtbewegung, dabei ein Schlag. 
3'. Dreimal krampfhaftes Luftschnappen. Der Fisch liegt ruhig, lässt sich in 
unnatürliche Stellungen bringen, und verharrt darin. Auf den Rücken gelegt, kehrt 
er sich zwar langsam um, doch scheint dies mehr nur ein passives Gleiten zu sein. 
Zweimaliges Athmen. Bei erneutem Umdrehen drei kleine Schläge. 
10'. Mehrmals schnappendes Athmen. Danach zweimal heftige spontaue Be¬ 
wegungen. 
12'. Normales Athmen und Schwimmen. Der Fisch leistet dem Umkehren 
auf den Rücken Widerstand, und schlägt. 
15'. Wiederholtes Athmen und Schwimmen. Verhält sich dann ruhig. Lässt 
sich umdrehen, liegt ein paar Secunden still auf dem Rücken, und kehrt sich dann 
selbstthätig um. Schwimmt vielfach in normaler Art. 
Da das Thier offenbar auf dem Wege zur Besserung ist, werden um 
1011 20' zwei weitere Spritzen derselben Lösung in seine Bauchhöhle ent¬ 
leert. Es hat also jetzt im Ganzen 0-225^ erhalten. Schläge sind auf 
Beiz nicht mehr zu bekommen, aber das Thier bewegt sich noch immer. 
10h 25'. Der Froschwecker zeigt elektrischen Tetanus an. Darauf sehr heftige 
unregelmässig windende und zuckende Bewegungen, während deren keine weiteren 
Schläge. Dann ruhig, keine Reflexwirkung. Kurz darauf wieder tetanische Zuckungen 
ohne Schläge. Dies dauert bis 10h 30'. Das Thier bleibt auf dem Rücken liegen, 
dreht sich dann zuckend um. Neuer heftiger Tetanus mit raschen elektrischen 
Schlägen, dann mit wirklichem elektrischem Tetanus, so dass der Hammer des Frosch-
        

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