Volltext: Erster Theil: Blut und Blutbewegung (4)

Posit, u. negat. Welle. Schliessungsschwingungen in starren Röhren etc. 217 
graphisch verzeichnet werden können. Dieselben erweisen sich als iso¬ 
chrone Schwingungen mit abnehmender Amplitude (einfache, gedämpfte 
Pendelschwingungen). Für ihre Schwingungsdauer gilt das Gesetz1 
1) 
worin  die Länge der Röhre, J das spec. Gewicht der Flüssigkeit, k 
das Volumen der Luftkammer, co das Lumen der Röhre bedeuten, E‘ ist 
der Elasticitätscoefficient der Luft. 
J 
Fig. 15. 
Ist die Luftkammer im Verlauf der Röhre angebracht, so beobachtet 
man die Schliessungsschwingung nur an der Flüssigkeitssäule zwischen Luft¬ 
kammer und Ausflussöffnung mit einer Dauer, die der Länge der Säule ent¬ 
spricht. Eine der letzteren gleiche Schwingungsdauer erhält man für eine 
an der Einflussöffnung aufgesetzte Luftkammer, wenn sich das Volumen (auf 
1 Nach der bekannten Formel für derartige Schwingungen ergiebt sich, wenn 
/ die Länge, d den Durchmesser, co das gleiche Lumen der starren Röhre und 
Luftglocke, J das spec. Gewicht der Flüssigkeit und m die Masse der Wasser- 
' CO l/l ' 
(£ 
Säule ( also m 
9 
^ , L die Länge der Luftsäule, k das Luftvolumen {k=coL)\ 
El den Elasticitätscoefficienten der Luft bedeutet, 
mL 
t=27i y 
und für m den obigen Werth gesetzt 
CO 
E' 
VH 
. a^er herausstellte, dass nicht das Lumen, sondern nur das Volumen 
einen Einfluss auf t gewinnt, ist in die im Texte aufgenommene Formel L) statt L 
eingesetzt —.
	        
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