Volltext: Ueber die Gesetze der Ermüdung: Untersuchungen an Muskeln des Menschen

Über die Gesetze der Ermüdung. 
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müduiigsmesser gab, ist in Fig. 28 dargestellt. Er bestellt aus einer 
40em langen, llcra breiten und lcm starken Eisenplatte AB. In der Mitte 
stebt unbeweglich die Metallsäule C, welche gabelförmig ausläuft und die 
Stahlstange DE hält, die sich in C um eine horizontale Axe dreht wie 
Fig. 28. 
der Balken einer Wage, und einen doppelarmigeu Hebel bildet. Das Ende 
dieser Hebelstange E trägt das 4 k"rm schwere Gewicht II, welches man auf 
der Stange ED hin und her bewegen und mittels einer seitlichen Schraube 
in einem beliebigen Punkte feststellen kann. 
Der arbeitende Finger muss dieses Gewicht heben. Eine zweite Gabel 
G ist beweglich und lässt sich in dem Canale, welcher in der Eisenplatte 
angebracht ist, verschieben und soweit als möglich in die Nähe des Ge¬ 
wichtes II bringen, um es zu stützen. Ein Stück Kautschuk am Fusse 
der Gabel G dient dazu, den Stoss und das Geräusch des fallenden Ge¬ 
wichtes zu dämpfen. 
Um das Gewicht H zu heben, bediene ich mich eines dreiarmigen 
Hebels m no, welcher in Fig. 28 durch ein T-förmiges Metallstück dar¬ 
gestellt wird, das aber auch einfach ein rechtwinkliges Eisenstück sein könnte. 
An dem Ende o wird die Schnur befestigt, woran der Finger zieht. Es 
genügt die Fig. 29, wo der Apparat für ein Experiment vorbereitet erscheint, 
der Fig. 28 gegenüberzustellen, um zu verstehen, wie der dreiarmige Hebel 
functionirt. 
An dem Ende in befindet sich ein abgekanteter Zapfen, welcher durch 
eine Feder beweglich ist. Es ist dies eiue Vorrichtung ähnlich jener, wie 
man sie bei den Thürschlössern findet, die man mit einem einfachen Drucke 
schliesst. Sowie der Mittelfinger aufhört an der Schnur zu ziehen, gelangt 
der rechtwinkelige Hebel aus der in Fig. 28 ersichtlichen Stellung in jene 
durch Fig. 29 angezeigte; denn die Spiralfeder P zieht den genannten
	        
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