Volltext: Grundzüge der physiologischen Psychologie, 1. Band, 3.,umgearbeitete Auflage (1)

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Formentwicklung der Nervencentren. 
unmittelbar in Mark und Rinde des gyrus hippocampi über, so dass beide 
eigentlich eine einzige Windung bilden, deren beide Theile sich nur da¬ 
durch unterscheiden, dass der gyrus fornicatus an seiner unteren, dem 
Balken zugekehrten Fläche nicht von Rinde belegt ist, während sich beim 
Uebergang in den gyrus hippocampi die Rinde wieder über die ganze 
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Fig. 42. Hirnbalken und seitliche Hirnkammer vom Menschen. (Gehirn in Alkohol ge- 
härtet.) Auf der linken Seite ist die Hemisphärendecke so weit entfernt, dass der 
mittlere Theil des Balkens frei liegt, dann sind die Faserungen desselben in das 
Hemisphärenmark dargestellt. Auf der rechten Seite ist ein Schnitt geführt, der den 
Seitenventrikel von oben öffnet, bk Balken, sm Mittlerer Längsstreif oder Balkennaht 
(stria media), sl Seitlicher Längsstreif oder bedecktes Band (taenia tecta), zur Bogen¬ 
windung gehörig, m Kreuzung der Balkenstrahlung mit der Faserung des Stabkranzes. 
mr Hinterer ungekreuzter Theil der Balkenstrahlung. (Bei mf schlägt sich derselbe 
nach unten, um die äußere Wand des Hinterhorns, die Balkentapete (tp Fig. 3 8), zu 
bilden.) fa Bogenfasern (fibrae arcuatae), welche die Rindentheile benachbarter Win¬ 
dungen mit einander verbinden, st Streifenhügel. sc Hornstreif, th Sehhügel (großen- 
theils verdeckt durch die folgenden Theile). fx Gewölbe, am Ammonshorn, vk Vogelklaue. 
Oberfläche] ausbreitet. An der Stelle nun, wo die Bogenwindung den 
Balkenwulst verlassend zum gyrus hippocampi wird, und wo demnach 
die bisher nur die innere Oberfläche überziehende Binde auf die untere 
sich ausdehnt, trennt sich das bedeckte Band von dem übrigen Mark der 
Windung, indem es auf die Oberfläche der Rinde des gyrus hippocampi
	        
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