Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Untersuchungen zur Mechanik der activen Aufmerksamkeit
Person:
Dwelshauvers, Georg
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit4948/9/
Untersuchungen zur Mechanik der activen Aufmerksamkeit. 
225 
Variation. Hier kommt die Zwischenzeit zwischen den aufeinander 
folgenden Versuchen nicht in Betracht: sie wurde für jeden Rea- 
o-enten nach persönlicher Bequemlichkeit bestimmt (1 Min., 3/4 Min., 
\jt Min.), bald aber für Alle auf xj<2 Min. gebracht. Dass ein für 
allemal ein vollständig bewusstes Verfahren gewählt wurde, ist 
schon gesagt worden1 2). 
Tabelle I. 
Sensor. R. mit Signal2). 
Reag. 
Interv. 1% Sec. 
3 Sec. 
6 Sec. 
n 
AM 
MV 
n 
AM 
MV 
n 
AM 
MV 
L. 
20 
277,5 
27,6 
40 
285,8 
24,4 
40 
290,9 
18,8 
Sek. 
64 
297,8 
49,2 
82 
341,0 
58,5 
60 
383,0 
47,7 
Krön. 
65 
248,1 
50,2 
92 
257,1 
45,3 
84 
284,6 
53 
F. V.Bw. 
43 
261,9 
54,1 
45 
281,1 
60,7 
20 
308,6 
36 
Gr. 
23 
199,8 
43,8 
23 
233,3 
62 
17 
231,2 
61,7 
Als 2 für alle AM dieser Tabelle erhalten wir: 
Interv. I1/* Sec. 
3 Sec. 
6 Sec. 
n 
AM 
n 
AM 
n 
. AM 
215 
257,02 
282 
279,66 
221 
299,86 
Diff. 22,64 
Diff. 20,20 
Wir haben schon oben erwähnt, dass die im Mai erhaltenen 
Werthe nicht auf absolute Zeiten reducirt werden konnten. Diese 
1) Beim Abdruck der folgenden Tabellen muss auf die bedeutende Größe 
hingewiesen werden, welche bei den Beobachtern Hck., Krön., F. V. Dw. und 
Gr. der Werth der M V besitzt. Dieser Werth ist durchschnittlich noch einmal 
so groß, als er regelmäßig bei sensoriellen Reactionen geübter Beobachter zu 
sein pflegt. Aus diesem Grunde kann auch aus den Werthen A M der ge¬ 
nannten Beobachter ein vollkommen sicherer Schluss nicht gezogen werden. Da 
aber immerhin die Werthe A M bei den verschiedenen Intervallen sich im 
selben Sinne verändern wie in den in Bezug auf die MV normalen Versuchen von 
L. und Kfe., so kann hierin wenigstens eine allgemeine Bestätigung des aus 
diesen zu ziehenden Resultates gesehen werden. Die nämliche Bemerkung gilt, 
'v-ie sich unmittelbar aus der Vergleichung der M V ergibt, für die meisten der 
folgenden Tabellen, namentlich für die über sensorielle Reactionen. W. W. 
2) n bezeichnet in allen Tabellen die Anzahl der Einzelversuche, Zeiteinheit 
ist a = i/10C0 Sec.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.