Volltext: Ueber binaurale Schwebungen (19)

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Paul Rostosky. 
zwei Gruppen von Asymptoten derselben. Hierbei ist jedoch zu be¬ 
achten, dass die einzelnen Zweige der Curve nur asymptotisch ver¬ 
laufen können, wenn a — at ist. Denn der Ausdruck 
erreicht für a = at, wie leicht einzusehen ist, seinen kleinstmög- 
lichen Werth, nämlich 1; und dies ist zugleich der größtmögliche 
für die Cosinusfunction. Sonach ergeben sich aus 
— 1, oder x ± ^ = (2 k — 1) tc die Werthe 
x — {2 k — l)7rrp~ 
(6) 
als Abscissen für die der Ordinatenaxe sämmtlich parallelen Asym¬ 
ptoten. 
Der Abstand je zweier auf einander folgender Asymptoten hat ab¬ 
wechselnd die Werthe d und 2 n — d, Für alle anderen Verhält¬ 
nisse von a und aK zeigt die Curve nur Maxima und Minima, für 
deren Abscissen aus 
dVj 
dx 
. d 
m sin g cos x + sm d 
[ï+cos (X+DJ 
= 0 
die Bedingung erhalten wird: 
2 cos ^ 2 cos £(2 k — 1) rc =p ~J 
cos x ■ 
m 
m 
(7) 
Je stärker in diesem Ausdrucke das Verhältniss — von dem 
a 
Werthe 1 abweicht, oder was dasselbe ist, je größer (von 2 aus 
wachsend) m wird, um so mehr nähert sich x dem Werthe (2 ä — 1) -g 
und erreicht diesen völlig, wenn a oder at verschwindet. In diesem 
Falle gäbe es natürlich auch beiderseits keine Interferenz mehr, und 
Vf behielte für jedes x den Werth 1. Durchläuft also das Verhält¬ 
niss — alle Zahlen von 1 bis zu einem Extremwerthe (0 oder oo), 
ct
	        
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