Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber Vertheilung und Empfindlichkeit der Tastpunkte
Person:
Kiesow, Friedrich
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit4574/34/
Ueber Vertheilung und Empfindlichkeit der Tastpunkte. 293 
fläche war dies sogar bei der Hälfte aller hier befindlichen Haare 
der Fall. Ferner sei noch bemerkt, dass die Haare bei mir in der 
Hegend der Ansatzstelle der 3. Hippe und des 4. Intercostalraums am 
längsten sind. Sie besitzen hier eine Länge von 2—3 cm. Ob die 
etwas geringere Anzahl hier (vergl. die obige Tabelle) mit der gewiss 
durch das Alter bedingten größeren Länge irgendwie zusammen¬ 
hängt, wage ich nicht zu entscheiden, obwohl die Thatsache auf¬ 
fallend erscheint. Bei Fontana sind die Haare hier nicht länger 
als auf dem übrigen Theil des Sternums. Es schien mir weiter, 
dass an dieser Stelle zwischen den Haarfollikeln nur eine ver¬ 
schwindend geringe Anzahl reiner Tastpunkte vorhanden sei. Inner¬ 
halb der dem 2. Intercostalraum entsprechenden Kreisfläche, die 
hieraufhin genauer geprüft wurde, fand sich nur im 4. Quadranten 
ein einziger reiner Tastpunkt. 
An Fontana habe ich die Haare auch längs der mittleren 
linken Axillarlinie gezählt. Auch hier wurden der Haut die er¬ 
wähnten Kreise aufgedrückt. Ueber das Resultat orientirt die nach¬ 
stehende Tabelle : 
Tabelle XXHI. 
Linke mittlere Axillarlinie. 
Region 
Umfang 
1 
2 
3 
4 
Gfesammt- 
zahl 
Arith. Mittel 
pro qcm 
Höhe d. 4. Interoostalraums 
80 cm 
18 
18 
27 
25 
88 
22 
» » 5. » 
Mitte zwischen Proc. xi- 
77 » 
21 
21 
19 
22 
83 
20,75 
phoid. und Nabel .... 
74 » 
15 
16 
18 
16 
65 
16,25 
7) Rücken. Hier wurden entlang der Wirbelsäule stets 3 Kreis¬ 
flächen untersucht, die vertical zur Längsaxe des Körpers der Haut 
aufgedrückt waren und unmittelbar an einander stießen. In den 
nachstehenden Tabellen bezeichnet I die mittlere, II die links vom 
Beobachter und III die rechts von diesem gelegene. Die Ziffern 1—4 
geben hier wie sonst die einzelnen Quadranten an.
        

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