Bauhaus-Universität Weimar

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Otto Fischer. 
eines sich auf- und abbewegenden Punktes, oder vielmehr dunkelblauen 
Kreises vom Durchmesser 9 mm benutzt wurden. Die auf Streifen 
von entsprechender Dimension gezeichneten Phasen waren in der 
schon früher angegebenen Weise auf Sinuscurven vertheilt. Der eine 
Streifen, den wir Aj, nennen wollen, enthielt 72 Phasenbilder auf 
eine Periode der Sinuscurve vertheilt, der zweite Streifen, S2, 
72 Bilder auf 6 Perioden, der dritte, S3, 36 Bilder auf 3 Perioden, der 
vierte, Äj, 24 Bilder auf 2 Perioden und der fünfte, S5, 12 Bilder auf 
1 Periode der Sinuscurve vertheilt. 
Eine Messung mit Hülfe des Streifens S{ führte zu keinem Re¬ 
sultat, weil dabei die Phasen zu wenig in ihrer Lage von einander 
verschieden waren, was bedingt, dass die Zeitgrenzen zu groß sind, 
als dass sie mit einiger Genauigkeit durch diesen Apparat ermittelt 
werden könnten. Wurde dagegen Streifen S2 benutzt und beim Ver¬ 
such durch eine im Innern des Cylinders angebrachte Blendung nur 
ein auf- und abschwingender Punkt sichtbar gemacht, so ergaben sich 
für 10 Messungen der oberen Zeitgrenze die Werthe: 
0,197 Sec. 
0,210 » 
0,203 » 
0,216 » 
0,210 » 
0,203 » 
0,210 » 
0,222 » 
0,210 » 
0,210 » 
Das arithmetische Mittel davon 
ist 0,210 Secunden. 
Als untere Zeitgrenze stellte sich bei 10 Messungen heraus: 
0,178 Sec. 
0,191 » 
0,197 » 
0,191 » 
0,191 » 
0,197 » 
0,197 » 
0,191 » 
0,178 » 
0,184 » 
wovon das arithmetische Mittel’ 
0,189 Secunden. 
Wurde die Oeffnung der Blendung so erweitert, dass 2 neben 
einander auf- und abschwingende Punkte zu sehen waren, so stellten 
sich folgende Zeitgrenzen heraus :
        

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