Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Wirkung akustischer Sinnesreize auf Puls und Athmung, Schluss
Person:
Mentz, Paul
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit4537/3/
Die Wirkung akustischer Sinnesreize auf Puls und Athmung. 565 
der zum Hören oder Sprechen gebrauchten oder am Rhythmus be¬ 
theiligten wie der Sprach- und Athmungsmuskeln. Wie dem auch 
sein mag, jedenfalls findet hier, wie auch die Ausmessung zeigte, 
die das eigentliche Vergleichen ausmachende willkürliche An¬ 
strengung der Aufmerksamkeit statt. 
Ist jedoch der Gegenstand des Vergleichens ein schwieriger, 
so findet schon jedes Mal beim ersten Reiz, und unter Umständen 
auch in der reizfreien Pause die Anstrengung willkürlicher Auf¬ 
merksamkeit statt, wie schon die Erfahrung des gewöhnlichen 
Lehens beim Vergleichen z. B. zweier optischer oder räumlich¬ 
plastischer Gegenstände zeigt. 
Beispiel 62. Reiz: »Vergleichung« je zweier durch den Ap- 
punn’schen Tonmesser gegebenen Tonhöhen. Diese Tonhöhen 
dauerten je 6 Secunden und waren jedes Mal um nur 2 oder 
4 Doppelschwingungen verschieden. Die Ausmessung ergab: Während 
beider Reize jedes Mal Pulsverkürzung, die jedoch gegen Ende der 
Trommel in Folge der Uehung in solchem Vergleichen oder auch 
wegen stetiger Anspannung der Aufmerksamkeit geringer wurde. 
So z. B.: 
Reagent: G. Funk. Geschwindigkeit: I. 
Beiz 
Min. 
Max. 
Mw. 
n A 
nP 
L 
mP 
mA 
7,0 
8,2 
7,6 
4»/s 
18 
134,2 
7,5 
27 
-1,2 
— 1,5 
-1,4 
-1,3 
— 4 
176 Dopp.-Schw. { 
5,8 
6,7 
6,2 
1% 
7 7z 
46,4 
6,2 
23 
5,7 
6,3 
5,9 
73/4 
3372 
198,9 
5,9 
26* 
— 0,4 
— 0,1 
-0,2 
-0,1 
+ 3 
172 - 
5,3 
6,2 
5,7 
l3/4 
8 
46,2 
5,8 
29* 
und gegen Ende der Trommel: 
Beiz 
Min. 
Max. 
Mw. 
n A 
n P 
L 
mP 
mA 
5,4 
6,3 
5,8 
2«A 
12 
69,2 
5,8 
19 
-0,2 
— 0,3 
— 0,3 
-0,4 
±0 
156 Dopp.-Schw. { 
5,2 
6,0 
5,5 
P/4 
7 
37,7 
5,4 
19* 
5,2 
6,2 
5,7 
574 
20 
112,6 
5,6 
21* 
±0,0 
— 0,2 
— 0,3 
±0,0 
1 
154 - 
5,2 
6,0 
5,4 
172 
6 
33,3 
5,6 
22*
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.