Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber den Einfluss der Geschwindigkeit des Pulses auf die Zeitdauer der Reactionszeit bei Licht- und Tasteindrücken
Person:
Biervliet, Jules J. van
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit4525/5/
Ueber den Einfluss der Geschwindigkeit des Pulses etc. 129 
d 
e Wanckel 
A. Jonckx 
Puls 
M 
mV 
n 
M 
mV 
n 
von 60 bis 70 
187 
23 
80 
» 70 » 80 
174 
23 
120 
» 80 » 90 
226 
21 
150 
» 90 » 100 
213 
22 
50 
Wenn die Leser dieser Studien meinen früheren Artikel (Bd. X, 
S. 160) nochmals nachsehen wollen, so können sie sich überzeugen, 
dass der Beobachter Jonckx, welcher sich den Untersuchungen 
über die Gehörsreactionen unterworfen hat, dort beinahe dieselben 
Zahlen aufweist, wie hier, und dass sein Puls sehr wenig Ver¬ 
schiedenheit zeigt. 
J. Berten 
L. Daei 
Puls 
M 
mV 
n 
M 
mV 
n 
von 60 bis 70 
208 
21 
15 
» 70 » 80 
192 
19 
100 
» 80 » 90 
185 
21 
50 
209 
13 
50 
» 90 » 100 
171 
13 
20 
188 
14 
100 
» 100 » 110 
123 
13 
15 
176 
17 
50 
Wie man sieht, bestätigen bis jetzt all diese Zahlen die Regel, 
welche ich als Schlussfolgerung in meiner ersten Studie aufstellen 
zu können glaubte. Nun kommen aber zwei Beobachter, bei denen 
die Reactionszeit, wenn die Geschwindigkeit des Pulses auf sein 
Maximum gekommen ist, an Zeitdauer zunimmt, statt abzunehmen. 
Den gleichen Fall haben wir bereits für die Gehörsreactionen 
wahrgenommen. Ganz besonders bei Herrn Bracq, bei welchem 
die Anzahl der Pulsschläge in der Minute niemals unter 100 sank. 
Dieser Beobachter hatte, wenn sein Puls 110 oder mehr Pulsschläge 
Wundt, Philos. Studien. XI. 9
        

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