Bauhaus-Universität Weimar

Beobachtungen an Zweiklängen. 
Yon 
Felix Krueger. 
(Schluss.) 
B. Intervalle der zweiten Periode (Octave bis Duodecime, 
n : 2n bis n : 3 n). 
a) Grundton 256. 
Als Beobachter fungirten für alle über die Octave hinausgreifen¬ 
den Klänge mit dem Grundton 256 neben dem Experimentator die¬ 
selben sechs Herren, die bei den Intervallen innerhalb der zweige¬ 
strichenen Octave mitwirkten. Die Untersuchung begann Mitte Februar 
des Jahres 1899. Da B nur noch für die Dauer eines Monats zur 
Verfügung stand, wurde ihm von den Klängen der 2. und 3. Periode 
nur eine verhältnissmäßig kleine Auswahl, in Abständen von durch¬ 
schnittlich 20 Schwingungen, vorgelegt. Mit den anderen Theil- 
nehmern durchmaß ich nach und nach die beiden Perioden in 
mannigfach wechselnder Reihenfolge der Klänge, bis auf Intervall¬ 
abstände von 4 und höchstens 12 Schwingungen, zunächst in der 
Absicht, die etwas abgekürzten Beobachtungen des Dr. B. zu ergänzen 
und zu corrigiren. Auf diese Weise blieben einige kleine Lücken 
in dem Versuchsmaterial bestehen, die nur für die 2. Periode durch 
die zahlreicheren Beobachtungen in der höheren Octave zum größeren 
Theile ausgefüllt sind. 
1. Differenztöne. 
Sind schon zwischen Quinte und Octave die D-Töne im Durch¬ 
schnitt etwas leiser und undeutlicher als in der ersten Hälfte der 
1. Periode, so treten sie jenseits der Octave erheblich weiter zurück.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.