Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Fechner-Helmholtz‘sche Satz über negative Nachbilder und seine Analogien
Person:
Wirth, Wilhelm
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit4475/70/
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Wilhelm Wirth. 
kere Reduction stattfinden würde, als auf den niederen. Dies würde 
ja nur dann aus jenen Ergebnissen folgen, wenn eine objectiv gleich¬ 
mäßig hellere oder dunklere Fläche so lange fixirt worden wäre, 
bis die Einstellung fertig war. Wie gesagt, geht aber die Einstellung 
sofort bis nahe an die subjective Gleichheit heran, um dann in den 
nächsten paar Secunden die kleinen Correcturen vorzunehmen, welche 
von dieser rohen Einstellung bis zur vollständigen Gleichheit noth- 
Fig. 1- 
{ Tabelle Ma-cJ 
wendig sind. Hieraus folgen aber wieder völlig andere Bedingungen 
für den Verlauf der Nachbildwirkung wie in den beiden anderen 
Reihen. Der Effect derselben kann nur dadurch genauer untersucht 
werden, dass man das Sinken der Wirkung unter fortwährender 
Aufrechterhaltung einer möglichst vollständigen Gleich¬ 
heitseinstellung messend beobachtet. Ich habe dies nun für die 
nämliche Helligkeitsstufe vorgenommen, auf welcher vorher nach 
längerer Projection auf Dunkel oder Hell die Gleichheitseinstellung 
bewerkstelligt worden war. Nach Entstehung der Nachbildwirkung
        

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