Bauhaus-Universität Weimar

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Margaret Keiver Smith. 
Anschließend an die eben besprochene Reihe fand unter dem¬ 
selben Gesichtspunkt noch eine solche von 4 Tagen statt. Das Haupt¬ 
gewicht wog 700 g; die Vergleichsgewichte wurden so belastet wie 
am 1., 2., 3. und 4. Tage der ersten Reihe (S. 130). Täglich fand 
eine Uehung von zwei Runden statt. Die vier Stellen der Gewichte 
waren wie vorher. Die Versuchsperson hob Haupt- und Vergleichs¬ 
gewicht mehr als einmal, bevor sie das Urtheil ausdrückte. 
Der Zweck dieser Versuche war, zu finden, ob hei dieser Art 
der Hebung sich eine Spur von Rhythmus zeige. 
Die Bewegungen waren bei diesem Verfahren sehr unregel¬ 
mäßig. Die Zahl der Hebungen vor der Urtheilsahgabe variirte 
zwischen 1 und 8 mal. Manchmal wurde das Hauptgewicht einmal, 
das Vergleichsgewicht dagegen dreimal gehoben. Nicht selten wurde 
ein Gewicht 20 cm, das damit zu vergleichende aber weniger als 
10 cm hoch gehoben. Bei solcher Unregelmäßigkeit ist es kaum 
nothwendig, zu sagen, dass sich keine Spur von Rhythmus zeigte. 
Die Versuchsperson fand das Verfahren langweilig und ermüdend. 
Die Resultate der Uebungen waren folgende: 
Tage 
Zahl der 
Urtheile 
richtig 
falsch 
1 
56 
51 
5 
2 
56 
55 
1 
3 
56 
42i/2 
131/2 
4 
56 
41 
15 
224 
1891/2 
83,59X 
341/2 
Bericht der Versuchsperson. 
1. Die Empfindungen der Schwere waren deutlich. 
2. Die Ermüdung machte sich hauptsächlich fühlbar im Oberarm 
und Ellenbogengelenk. Sie war am stärksten in den ersten Tagen 
nach Beginn der Experimente. 
3. Beim freien Heben sind die Muskelempfindungen im Arme
        

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