Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber die “Verschmelzung“ von Empfindungen, besonders bei Klangeindrücken: III. Die Verschmelzung von Intervallen.
Person:
Buch, Ejnar
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit4276/60/
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Ejnar Buch. 
weit näher, in den meisten Fällen sogar zwischen mehreren Paaren 
Theiltönen liegen. Wir begnügen uns damit, die Fälle anzuführen, 
wo beide Theiltöne, die zusammen Stöße gehen, zu den ersten sechs 
Theiltönen bei je ihrem Klange gehören. Welche Bedeutung diese 
Stöße nun für den gesammten Klang erlangen, hängt theils von der 
Anzahl der stoßgehenden kleinen Intervalle innerhalb jedes Haupt¬ 
intervalles ab, theils von ihrer Stärke, d. h. den Nummern der beiden 
stoßgehenden Theiltöne in der Reihe, theils von ihrer Größe, d. h. 
der Anzahl Stöße, die sie in jeder Secunde geben. Bei der Sexte 
wird so der Theilton Nr. 3 des niedrigsten Klanges Stöße zusammen 
mit dem Theiltöne Nr. 2 des höchsten Klanges geben, und die Größe 
des stoßgehenden Intervalles ist 10/9; außerdem wird der Theilton 
Nr. 6 Stöße mit dem Theiltöne Nr. 4 gehen. In Uehereinstimmung 
hiermit ist die untenstehende Tabelle gebildet, indem die erste senk¬ 
rechte Beihe die Größe der Hauptintervalle enthält, die zweite Reihe 
die Anzahl stoßgehender Intervalle für jedes Hauptintervall, die 
dritte Reihe die Nummern der Theiltöne für das niedrigste der sto߬ 
gebenden Intervalle, die vierte Reihe die Größe dieses Intervalles und 
die fünfte Reihe endlich die Anzahl Stöße bei diesem Intervall, wenn 
die Schwingungszahl des niedrigsten Grundtones auf 300 gesetzt wird. 
Die Decime ist ausgelassen, da sie, wie man leicht sieht, innerhalb 
der gewählten Grenzen keine Stöße gibt (s. übrigens die Tabelle 
auf S. 239). 
% 
2 
Nr. 4 
und 
3 
Vs 
150 
4/ä 
4 
Nr. 3 
und 
2 
Vs 
100 
Vs 
2 
Nr. 3 
und 
2 
“/■ 
100 
6/4 
2 
Nr. 4 
und 
3 
10/l5 
75 
lVs 
4 
Nr. 2 
und 
1 
10/l5 
37‘/i 
9/s 
8 
Nr. 1 
und 
1 
Vs 
371/2 
17/l2 
3 
Nr. 3 
und 
2 
18/l7 
50 
Vs 
3 
Nr. 3 
und 
2 
16/l5 
60 
Die Unterstreichungen bedeuten, dass ein anderes Paar Theiltöne 
dieselbe Anzahl Stöße gibt wie das niedrigste.
        

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