Bauhaus-Universität Weimar

Theorie des Talbot'schen Gesetzes. 
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zwei stehenden Werthe sind jeweils aus drei Versuchen gewonnen. 
Die dritten Columnen enthalten die mittlere Variation der Roh- 
werthe, auf denen die zweiten beruhen. 
Tabelle VI. 
Beobachter : 
Aars. 
Reize: Blaugrün 
und Purpur. 
Sectorenzahl. 
Bauer 
einer Scheibenumdrehung. 
Mittlere Variation. 
2 
77,3 
3,3 
4 
90,0 
0,4 
6 
120,7 
7,2 
Tabelle VII. 
Beobachter: 
Kretzmann. Reize: Roth und Blau. 
Sectorenzahl. 
Dauer 
einer Scheibenumdrehung. 
Mittlere Variation. 
2 
57,3 
2,2 
4 
102,7 
6,7 
6 
122,7 
7,8 
Tabelle VIII. 
Beobachter : 
Kretzmann. Reize: Gelb und Grau. 
Sectorenzahl. 
Dauer 
einer Scheibenumdrehung. 
Mittlere Variation. 
2 
48,0 
0,0 
4 
80,7 
6,2 
6 
112,7 
4,9 
Die »Dauern einer Scheibenumdrehung« nehmen, wie man auf 
den ersten Blick sieht, langsamer zu als die Sectorenzahlen. Mit 
der Verlangsamung der Conturenbewegung nimmt also die Ge¬ 
schwindigkeit zu, welche die einzelnen Perioden haben müssen, da¬ 
mit eine constante Empfindung entsteht. Also auch hei farbigem 
Licht, sowie bei der Verbindung farbigen und farblosen 
Lichtes ist die Verlangsamung der Conturenbewegung 
für die Verschmelzung ungünstig. Die großen Werthe für die 
Dauer einer Scheibenumdrehung in den Tabellen VI und VII 
müssen offenbar wieder mit dem geringen Helligkeitsunterschied 
der benützten Pigmente Zusammenhängen. 
Dass die Verminderung des Helligkeitsunterschiedes farbiger 
Reize, sowie desjenigen farbiger und farbloser factisch die Ent¬ 
stehung einer constanten Empfindung begünstigt, folgt übrigens
        

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