Bauhaus-Universität Weimar

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Karl Marbe. 
Tabelle IV und V beziehen sich auf Versuche, bei denen Roth 
und Violett als Reize dienten. Roth war nur um weniges heller 
als Violett. 
Tabelle IV. 
Beobachter : 
Kretzmann. 
Reiz: Roth und Violett. 
Dauer des rothen violetten Reizes. 
Gesammtdauer. 
Mittlere Variation. 
4,6 
77,4 
82,0 
1,3 
15,2 
45,5 
60,7 
0,9 
30,0 
30,0 
60,0 
0,0 
49,5 
16,5 
66,0 
7,0 
80,0 
4,7 
84,7 
3,6 
Tabelle V. 
Beobachter: 
Verfasser. 
Reize: Roth und Violett. 
Dauer des rothen violetten Reizes. 
Gesammtdauer. 
Mittlere Variation. 
5,7 
97,6 
103,3 
6,0 
19,3 
58,0 
77,3 
3,6 
36,7 
36,7 
73,3 
3,6 
66,0 
22,0 
88,0 
2,7 
120,2 
7,1 
127,3 
7,5 
Beide Tabellen lehren dasselbe wie die drei ersten; dass die 
Werthe der Gesammtdauer hier im allgemeinen größer sind als in 
Tabelle I—III, wird offenbar damit Zusammenhängen, dass der Hel¬ 
ligkeitsunterschied der Pigmente hier geringer war als dort. 
Dass auch bei farbigen Sectoren die Verlangsamung der Con- 
turenbewegung die Verschmelzung der Reize stört, habe ich gleich¬ 
falls durch Experimente festgestellt. 
Als Reize dienten bei der einen Versuchsgruppe Purpur und 
Blaugrün, bei der andern Gelb und Grau und bei der dritten 
Roth und Blau. Purpur war wenig dunkler als Blaugrün, Blau nur 
wenig dunkler als Roth. Das benützte Grau war dunkler als das 
oben erwähnte und an Helligkeit viel schwächer als Gelb. 
Die folgenden auf diesen Versuchen beruhenden Tabellen ent¬ 
halten in der ersten Columne die Anzahl der unter sich stets gleich¬ 
großen Sectoren, in der zweiten die größte mittlere Scheibenum¬ 
drehungsdauer, die bei der Verschmelzung ein tritt. Die in Columne
        

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