Bauhaus-Universität Weimar

Theorie des Talhot’schen Gesetzes. 
293 
Tabelle I. 
Beobachter: Aars. Reize: Gelb und Blau. 
Dauer des gelben blauen Reizes. 
Gesammtdauer. 
Mittlere Variation. 
3,5 
59,8 
63,3 
3,6 
13,5 
40,5 
54,0 
0,0 
20,7 
20,7 
41,3 
0,9 
43,0 
14,3 
57,3 
0,9 
71,1 
4,2 
75,3 
7,2 
Tabelle II. 
Beobachter 
: Aars. 
Reize: Gelb und Grau. 
Dauer des gelben grauen Reizes. 
Gesammtdauer. 
Mittlere Variation. 
3,9 
66,1 
70,0 
0,0 
11,5 
34,5 
46,0 
5,3 
20,4 
20,4 
40,8 
0,7 
43,5 
14,5 
58,0 
2,7 
71,1 
4,2 
75,3 
1,8 
Tabelle III. 
Beobachter: Aars. 
Reize: Grau und Blau. 
Dauer des grauen 
blauen Reizes. 
Gesammtdauer. 
Mittlere Variation. 
3,7 
62,3 
66,0 
5,3 
11,7 
35,0 
46,7 
1,8 
21,4 
21,4 
42,7 
3,6 
37,5 
12,5 
50,0 
2,7 
66,8 
3,9 
70,7 
0,9 
Aus allen drei Tabellen ergibt sich, dass bei einer gleichen 
Dauer der einzelnen Reize die geringste Gesammtdauer nöthig ist; 
mit wachsendem Unterschied der Dauer wächst auch die Gesammt¬ 
dauer, welche die Reize haben dürfen, wenn sie noch verschmelzen 
sollen. Wenn man sich den oben eingetheilten Helligkeitsunter¬ 
schied der Reize vergegenwärtigt, so sieht man sofort, dass eine 
geringere Gesammtgeschwindigkeit erforderlich ist, wenn der inten¬ 
sivere Reiz der kürzere von beiden ist, als im umgekehrten Fall. 
Diese Versuche zeigen demnach, dass die Verminderung 
der Reizdauern, die Vergrößerung des Unterschiedes der 
Reizdauern und (vergl. S. 280f.) die Verstärkung der mitt¬ 
leren Intensität die Verschmelzung begünstigen.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.