Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beiträge zur Psychologie des Zeitbewusstseins, Dritte Abhandlung
Person:
Meumann, Ernst
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit4243/19/
Beiträge zur Psychologie des Zeitbewusstseins. 
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der Rinne des Contactapparates leicht gleitet. Ich schraubte diese 
Contacte nur dann fest, wenn sie während des Versuchs ihre Stel¬ 
lung nicht zu ändern brauchten. Es genügt ein leichter senk¬ 
rechter Druck mit dem Finger, um sie so fest in die schräg aus¬ 
geschnittene Rinne des Zeitsinnapparates einzudrücken, dass der 
Contactzeiger sie auf keinen Fall bewegen kann. Durch dieses 
bloße Eindrücken ermöglicht man sich, nicht nur einen, sondern 
zur Noth eine ganze Reihe dieser Contacte während des Versuchs 
rasch zu verschieben, was unter Umständen (z. B. hei der Ver¬ 
kleinerung ausgefüllter Zeiten) nothwendig wird. 
Die zweiten Federcontacte waren ganz nach Art der ersten 
construirt, nur mit anderer Feder. Diese besteht in einer dünnen 
Lamelle aus feinstem Uhrfederstahl (Fig. 2 und 3), dieselbe steht 
über dem Gradbogen des Apparats. Die Federn sind aufgeschlitzt 
(Fig. 3), damit sie möglichst nachgiebig werden, als Contactzeiger 
wird für sie ein Messingzeiger mit Platinbeleg und einem eigens 
für die Einstellung der Contacte eingerichteten Ausschnitt ver¬ 
wendet (Fig. 4). Zieht man die (durch Schrauben fixirbaren) Federn 
bis in den Ausschnitt vor (wobei der Zeiger dem Contact radial 
gegenüber stehen muss), so erhält man sofort eine für die Contact- 
gebung gleichmäßige Stellung aller Federn. Wegen der Verbren¬ 
nung des Uhrfederstahles sind diese Contacte auf die Dauer nur 
bei schwachen Strömen verwendbar. Die dritte Contactart war ein 
Schleifcontact, bei welchem eine feine am Zeiger angebrachte Con- 
tactfeder von Platin über kleine, auf schmalen Hartgummiblöcken 
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