Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zur Lehre von den Gesichtsempfindungen, welche aus successiven Reizen resultiren
Person:
Marbe, Karl
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit4236/11/
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Karl Marbe. 
In den folgenden Tabellen VIII und IX ordne ich die Er¬ 
gebnisse der Tabellen II bis VII, nach den Mittelwerthen von I. 
ohne Rücksicht auf die Tage, an welchen die Versuche ange¬ 
stellt sind. 
Tabelle VIII. 
Beobachter M. 
Is 
Ds (= Dw) 
Iw 
1,00 
0,024 
40,1 
1,33 
0,021 
53,4 
1,90 
0,019 
76,1 
5,83 
0,016 
233,3 
5,94 
0,015 
237,5 
11,63 
0,013 
465,2 
16,68 
0,012 
667,0 
17,24 
0,011 
689,6 
79,20 
0,010 
3168,1 
Tabelle IX. 
Beobachter S. 
Is 
Ds (= Du ) 
Iw 
1,85 
0,025 
74,0 
3,38 
0,015 
135,2 
3,58 
0,015 
143,4 
11,23 
0,014 
449,1 
21,90 
0,013 
876,0 
Diese Zahlen bestätigen die Annahme, dass die für die Ver¬ 
schmelzung zweier successiven Reize erforderlichen Dauern mit 
wachsender Intensität der Reize geringer werden. Zugleich ergibt 
sich der Satz, dass die erforderliche Dauer ungleich langsamer 
abnimmt, als die entsprechenden Intensitäten wachsen. 
Bei den folgenden Versuchen sind die Dauern der beiden 
successiven Reize auch unter sich verschieden. Der Versuchsgang 
wrar derselbe wie oben, jedoch mussten hier für die Variirung der 
Geschwindigkeiten Scheiben mit verschiedenem Sectorenverhältniss 
zur Anwendung gelangen.
        

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