Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Theoretische und experimentelle Begründung der Fehlermethode
Person:
Merkel, Julius
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit4188/1/
Theoretische und experimentelle Begründung 
der Fehlermethoden. 
Von 
Dr. Julius Merkel 
in Zittau. 
Mit Tafel II. 
Unter der Aufschrift »Zur Kenntniss der psychophysischen Me¬ 
thoden« hat Kräpelin1) in diesen Studien einen Aufsatz veröffent¬ 
licht, der sich im wesentlichen mit der Methode der richtigen und 
falschen Fälle beschäftigt. Vorübergehend werden auch die von 
mir zuerst begründete und praktisch verwerthete Methode der 
Gleichheits- und Ungleichheitsfälle, die Methode der doppelten 
Reize, die Methode der mittleren Abstufungen und die Methode 
der mittleren Fehler erwähnt. An Stelle der Eintheilung in Ab- 
stufungs- und Fehlermethoden wird die Eintheilung in Grenz- und 
Differenzmethoden in Vorschlag gebracht. Die Abhandlung fußt in 
erster Linie auf den Ergebnissen, welche die unter der Leitung 
Kräpelin’s von Higier2) ausgeführten umfangreichen Versuche 
über den Raumsinn der Netzhaut geliefert haben, es werden aber 
zur Bestätigung auch die von Lorenz und mir3) herrührenden Ver¬ 
suche über die Unterscheidung von Schallstärken herangezogen. 
Da ich nunmehr während eines Zeitraumes von 10 Jahren nach 
den verschiedensten Methoden und in den verschiedensten Sinnes¬ 
gebieten Versuche angestellt habe, und da ich namentlich der Me¬ 
thode der richtigen und falschen Fälle, welche neben der Methode 
1) Phil. Stud. VI, S. 493. 
3) Phil. Stud. II, S. 469. 
2) Phil. Stud. VII, S. 232.
        

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