Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber die Construktion und Berechnung der für den Maschinenbau wichtigsten Federarten. Für Fabrikanten und technische Lehranstalten
Person:
Reuleaux, Franz
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit39849/85/
85 
Mittel = 150k pro Quadratmillimeter annimmt. Mittelst die¬ 
ser beiden Werthe kann man nun ca berechnen : man er- 
halt dann diesen Winkel im Iiogenmass für den Halbmes¬ 
ser 1 . während die Aufgabe die Zahl der Umdrehungen, 
die u heissen möge, verlangt. Man hat daher , um u zu 
Huden,  _ 3000 150 _ 
“ ~ 2Ü ~ 2 • 3.14 20000 ~ ’ ' 
Somit kann man, ohne eine bleibende Formänderung 
besorgen zu müssen, die Feder um 3,0 ganze Umdrehun¬ 
gen auseinanderwickeln oder zusammenrollen, wobei, wie 
wir schon oben sahen, es keinen merklichen Einfluss hat, 
ob die Feder im unverdrehten Zustand weite oder enge 
Windungen halte, wenn nur die Windungen einander 
beim Zusammenrollen der Feder nicht hinderlich sind. 
Z w e i t es Be is p i e 1. Beim Poncelet’schen Federre¬ 
gulator, welcher im Maschinenbau so bekannt ist, dass 
seine Beschreibung hier übergangen werden darf, kann 
man statt der vom Erfinder vorgeschlagenen 6 Blattfedern 
sehr gut eine oder mehrere Spiralfedern anwenden. Eine 
solche Spiralfeder sei zu bereehnen, und zwar für eine 
Welle, welche in einem radialen Abstand von 300 ™m ei¬ 
nen Druck von 300k überträgt; die Feder soll sich bei 
diesem Druck um 45" gegen ihre Stellung im unbelasteten 
Zustand verwunden haben. Der Abstand des äussern Fe¬ 
derendes von dem Wellenmittel sei = 150n,m, der des in¬ 
neren n„ = momm. 
Als Material nehmen wir Gussstahl. dessen Elastizi¬ 
tätsmodul E — 25000, und in welchem eine Maximalspan¬ 
nung von 50 k pro Quadratmillimeter bei dem obigen Druck 
statthaft sein möge. Die Feder werde von rechteckigem 
Querschnitt, und zwar von einer Federdicke h = 8mm 
gemacht; Zu suchen sind: die Breite b der Feder und die 
Zahl n der Windungen. 
Wegen der Grösse von h dürfen wir dasselbe nicht
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.