Bauhaus-Universität Weimar

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Tio Ülu?fülmmg 6cr înofaifbitôer 
crû iniebcr feit einiger 3fiO feit nämfief; ihre int Saufe 
böfer Beiten uiclfadj befdjäbigten SDtofaifen raicberbergeftcllt 
fiitb, eine Ülrbeit, mit rocldjer (7) Dr. Saluiati betraut 
mürbe, uttb roclcfjc er fcljon gröfstenteifs beenbigt Ijat. 
iSenn audj Die mittelalterliche -Blüte ber Sötofaiffunft mar, 
nadjbcm fie eine grope B^hf bjerrUcfjcr SBerfe Ijcruorgcbradjt, 
allmählich roieber baljingeroelft, fteHenroeife ganj roicber ein= 
gegangen. 33ei bent ütuffdjroung ber Hiaierei in ber 9te= 
naiffancejeit (jatte bic gresfomanier bic (angfame Sdjrocfter 
halb überflügelt unb faft gänjltdj oerbrängt, roaS fidj bei 
ihrer unoerglciddidj griifjeren Sdjnefligfeit (eidjt begreift. 
3t>ie int ginge bebedte ber ißinfet ber roiebergeborenen 
grcêfomaleret mit einer SSelt non Äunftfdjöpfungen bie 
Shlattbflädjen im t'irdjtidjen mie im (profanbau. (Sr fdjuf 
ber frifdjen, neuen, genufjfroljen Beit eine güHc bcrounbcrungê= 
mürbiger SBerfc. greilidj ncrgättg(idje Schöpfungen, mie 
mir Ijcute fdjmerjtidj empfinben ; aber jette Beit (jatte feine 
Beit, bie nüUjfamc Stiftfeljcrci ber „einzigen SDtalerei für bic 
Choigfeit", mie Ojtjirlanbajo bic (Dtofaif nannte, abjuroarten, 
unb fo mürbe fie beim äfjtilidj ntandjer älteren Äunfttedjnif 
non bent Gilbetricb jener Otcujeit abgefc($t. 
2I(IerbingS nidjt gang, ©injelne bebeutenbe SBerfe, mie 
5. 'B. ber ntalerifdjc Sdjmud ber (petersfirdjc (Olnfang bed 
17. galjrljunbcrtä), mürben nodj in GilaSntofaif auSgefuljtt, 
bereit garbcitfrifdjc nodj fjente ber 2’/^ Ba(jr(juitberte fpottet, 
metdje über bie geraaltigeit Guangcliftengcftaltcn in ber Sf>eterS= 
fuppel baljingejogeit finb. duel) maitcfjc tieincre (prunfftiide 
mürben immer nodj mufiotfdj (jergeftef(t. dttperbem mürbe 
ber gaben ber alten Hunftülntng an mehreren fünften 
mirflidj fcftgefjalteit. 
®rei Steden finb befonbers 511 nennen. 3uerft bie 
päpftlidjc SOtofaiffabrif im Batifan, jefct über 200 galjrc be=
        

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