Bauhaus-Universität Weimar

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Tie Slusfüfyrutig 6cc îllo|aifbilôer 
9lad)bi[bungen auf 23rofdjen unb bcrgieidjcn befannt ift, 
birgt bas fapitotinifc£;c 9)îufeum in 3îom: es [teilt jioci 
Säubdjen auf bem 9îanbe einet Söafferfdjalc ftßcnb bar. 
SiefeS liebliche SBert, raaiirfchciniid) eine (antife) DîadjbÜbmtg 
eines UrbilbeS, roeidjeS fßtiniuS berottttbernb betrieb, ift 
aus büttnen, feingefügten farbigen SJiarmotftcibdjen jufammen* 
gefegt unb auf ber DberfiäcEjc geebnet unb forgfältig poliert, 
©eine Sedjnit Ijat oielfad) ais 33orbiIb bei fpäteren Slrbeiten 
gebient. 
SaS Streben nacfj größerer Farbenpracht füfjrte übrigens 
bie 3Iiten auf bie SBerroenbung non ©iaS an ber ©teile beö 
SRarmorS, beffen Farbettffaia immerhin eng befdjränft ift. 
3uerft manbte man burdpidjtigcS ©iaS, bann aber halb 
unburdjfidjtige ©laSfiüffe, ©dmteije (GmaiiS) an, rocldjc bei 
groper Siefe ber bod) bat Untergrunb nid)t burdp 
fdjintmern taffen.1) Sie äötrfungen, meidje man batnit erjiclte, 
liefen biejenigen ber ©teinmofaif raeit hinter fidj jurüd unb 
führten baib baju, ben ©ianj ebter Slictaiie, namentlich beS 
©oibcS, mit in iBcrroenbung ju §iet>en. 9)ian erfanb ben 
©otb= unb ben ©itberfdjmcis, ©laSfiüffe, meidjc oberflächlich 
mit einer feinen ©otb= ober ©iibcrfdfidjt überzogen waren, unb 
rocldje nun ebenfo toie bie farbigen ©djtueijc in Form tieiner 
SBürfel eiiigefept mürben unb bie pracfgtuoCiften SBirtungcn 
ermöglichten. 
9cad) bem Untergang beS StömerreidfeS, faft in 'Uer= 
geffenheit geraten, begann bie SÜiofaiffuitft im 3)ïitteiaiter 
in Italien mieber aufs nette 31'iirjei §u faffett unb allmab= 
’) Saö 38ort émail ift nichts aubereö, al3 bnë auf fransöfifrije 
formen gebrachte ffiort „©tfimetj"; ba3 é erfebt fcfmrfeS 3 ober fcf). 
So Bei étoffe = Stoff, étendard = Stcmbnrte, épingle, Spengler, 
Spcingtein, Spengel (tnunbartlnf)), émeraude = Smaragb. Seim 
Dtgemiilbc fprec^eit mir aud) gauj richtig oon fyarBmfdpnetj.
        

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